Österreichs Zementindustrie hält internationalem Wettbewerbsdruck stand

Wien (OTS) - Heute, Mittwoch, präsentierten MMag. Dr. Martin Kriegner, Vorstandsvorsitzender der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ) und Baurat h.c. Dipl.-Ing. Dr. Ernst Roubin, VÖZ-Geschäftsführer, die Jahresbilanz 1998 der österreichischen Zementindustrie. Trotz sinkender Inlandsnachfrage und steigenden Importraten konnte sich die österreichische Zementindustrie im Jahr 1998 behaupten. Für eine weitere erfolgreiche Positionierung im heimischen und internationalen Baugeschehen sei allerdings eine nachhaltige Verbesserung der österreichischen Rahmenbedingungen notwendig, u.a. die Reduktion der Stromkosten und eine Adaptierung des Mineralrohstoffgesetzes.

Leichte Rückgänge im Volumen - Umsätze gehalten

Die Auslastung der österreichischen Zementbetriebe hat 1998 ein Niveau von 82 % erreicht. Das bedeutet konkret eine Steigerung von 1/3 gegenüber dem Wert von 1995. 1998 wurden in Österreich insgesamt 5,04 Mio. Tonnen Zement abgesetzt, dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 1,6 %. Das gesamte Umsatzvolumen blieb mit 3,16 Mrd. öS im Jahr 1998 gegenüber 1997 annähernd gleich, für 1999 wird ein leichter Anstieg prognostiziert. Damit ist es der österreichischen Zementindustrie gelungen, ihre Position auf dem heimischen Markt trotz des massiven Wettbewerbsdrucks durch Billigimporte zu festigen. Knapp vier Fünftel des heimischen Zementbedarfs, also 3,88 Mio. Tonnen, wurden aus österreichischer Produktion abgedeckt - um 2,6 % weniger als im Jahr zuvor. Der Import von billigem Zement, hauptsächlich aus der Slowakei, Rumänien und Tschechien, stieg in diesem Zeitraum um 3,6 % von 1,12 auf 1,16 Mio. Tonnen und deckte 1998 mehr als ein Fünftel der heimischen Nachfrage. Im Export, 1998 insgesamt 120.000 Tonnen, gelang es der heimischen Branche mit einem Plus von 15 % weiter am europäischen Markt Fuß zu fassen.

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