ots Ad hoc-Service: Bankgesellschaft Berlin <DE0008023227>

Berlin (ots Ad hoc-Service) - Für den Inhalt ist allein der Emittent verantwortlich

NEUAUSRICHTUNG DER
BANKGESELLSCHAFT BERLIN ZEIGT WIRKUNG

  • Verwaltungsaufwand rückläufig (- 7,4%) - Risikovorsorge deutlich geringer (- 42,4%) - Zinsüberschuß im Rahmen der Erwartungen (- 9,2%)
  • Finanzergebnis einschließlich noch nicht realisierter Gewinne erfreulich - Betriebsergebnis nach Risikovorsorge markant verbessert
  • Übriges Ergebnis durch Beteiligungsverkäufe stark angestiegen -Ergebnis vor Steuern: 76 Mio. Euro

ENTWICKLUNG DES KONZERNS IM 1. QUARTAL 1999

Der Konzern Bankgesellschaft Berlin hat im 1. Quartal 1999 eine deutliche Steigerung des Ergebnisses vor Steuern erzielt.

Der ZINSÜBERSCHUß VOR RISIKOVORSORGE ging wie erwartet um 9,2 % auf 444 Mio. Euro zurück. Hierin schlugen sich einerseits die konsequent vorsichtige Kreditpolitik nieder; andererseits fielen in dieser Position nicht im gleichen Ausmaß wie im Vorjahr Erträge aus dem Kapitalmarktgeschäft an. Die erforderliche RISIKOVORSORGE war mit 125 Mio. Euro deutlich geringer als der vergleichbare anteilige Wert des Vorjahres. Als Folge der um 42,4 % verringerten Risikovorsorge stieg der ZINSÜBERSCHUß NACH RISIKOVORSORGE um 47 Mio. Euro oder 17,3 % auf 319 Mio. Euro an.

Der PROVISIONSÜBERSCHUß lag mit 100 Mio. Euro um 8 Mio. Euro oder 7,4 % unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang beruht vor allem auf geringeren Wertpapierprovisionserträgen.

Das NETTOERGEBNIS AUS FINANZGESCHÄFTEN (- 16 Mio. Euro) hatte sich im Vergleich zu den ersten drei Monaten 1998 verbessert. Unter Berücksichtigung schwebender Gewinne des Eigenhandels in Höhe von 104 Mio. Euro beläuft sich das wirtschaftliche Ergebnis des ersten Quartals dieses Jahres auf 88 Mio. Euro. Diese schwebenden Gewinne werden im Rahmen der Darstellung in der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß HGB jedoch nicht ausgewiesen.

Sichtbare Auswirkungen der Neuausrichtung der Bankgesellschaft Berlin zeigen sich in der Trendwende bei der Entwicklung des VERWALTUNGSAUFWANDES. Mit 410 Mio. Euro lag er um 7,4 % oder 33 Mio. Euro unter der vorjährigen Vergleichszahl.

Das BETRIEBSERGEBNIS für die ersten drei Monate 1999 stellt sich auf 20 Mio. Euro nach einem negativen Ergebnis von 74 Mio. Euro im 1. Quartal 1998. Auch ohne Berücksichtigung der hohen schwebenden Gewinne des Eigenhandels konnte der Konzern damit eine Verbesserung des Betriebsergebnisses um 94 Mio. Euro erreichen. Hinzu kamen ÜBRIGE ERTRÄGE in Höhe von 59 Mio. Euro, die vor allem den Gewinn aus dem Verkauf der Beteiligung an der MKB-Bank enthalten. Das ERGEBNIS VOR STEUERN in Höhe von insgesamt 76 Mio. Euro liegt damit um 163 Mio. Euro über dem Ergebnis der ersten drei Monate des Vorjahres; knapp 60 % der Verbesserung, das entspricht 92 Mio. Euro, sind auf eine niedrigere Risikovorsorge zurückzuführen.

KONZERN-ERGEBNISRECHNUNG JANUAR BIS MÄRZ 1999 (Darstellung gem. IAS / Berechnung nach HGB)

I. Quartal 1999 I. Quartal 1998 Veränder. Mio. Euro Mio. Euro in %

Zinsüberschuß 444 489 - 4,2

Kreditrisikovorsorge 125 217*) -42,4

Zinsüberschuß nach
Kreditrisikovorsorge 319 272 17,3

Provisionsüberschuß 100 108 - 7,4

Nettoergebnis aus
Finanzgeschäften - 16**) - 35 54,3

Verwaltungsaufwand 410 443 - 7,4

Saldo d. sonst. betr.
Erträge u. Aufwendungen 27 24 12,5

Betriebsergebnis 20 - 74 ---

Ergebnis vor Steuern 76 - 87 ---

*) Kreditrisikovorsorge mit 3/12 von 1998 verglichen. **) Ohne noch nicht realisierte Gewinne in Höhe von 104 Mio. Euro.

Der Vorstand der Bankgesellschaft Berlin AG

Ende der Mitteilung

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HER/05