Gebert: Machbarkeitsstudie über die Verlängerung der Wiener U- und S-Bahn-Linien und die Führung von Kombizügen ins Wiener Umland

Aufwertung der Regionalkonferenz Wien/NÖ/Burgenland in Verkehrsfragen

St. Pölten, (SPI) - "Die "bilateralen" Verkehrsprobleme zwischen Niederösterreich und Wien, ganz besonders im südlichen Wiener Umland gelagert, sind nicht allein durch isolierte Maßnahmen der jeweiligen Bundesländer zu lösen, sondern bedingen eine wirklich vernetzte und umfassende Zusammenarbeit der jeweiligen Verkehrsressorts. Landesverkehrsreferent Erwin Pröll ist aufgerufen, auf Ebene der Regionalkonferenz - ständige Aussprache von Landtagsabgeordneten zur Koordinierung der bilateralen Länderpolitik - entsprechende Initiativen zu setzen. Die Regionalkonferenz muß in Verkehrsfragen aufgewertet werden", stellt der Schwechater SP-Landtagsabgeordnete Richard Gebert heute fest.****

"Es ist den NÖ-Sozialdemokraten gelungen, im Rahmen ihrer Verkehrsoffensive zweifellos das Verkehrsthema neu zu thematisieren. Wenn wir vergangene Woche im NÖ Landtag einen gemeinsamen Antrag von VP und SP über die Prüfung der Verlängerung der Wiener U-Bahn-Linien nach Niederösterreich beschlossen haben, so ist dies ein Schritt, der auf die SP-Verkehrsinitiative zurückzuführen ist", betont Gebert. Wichtige Maßnahmen in Verkehrsfragen waren beispielsweise auch der auf Initiative der SPNÖ durchgeführte Ankauf von neuen Doppelstockwaggons aus den zweckgebundenen Bundes-Mitteln der Mineralölsteuer. Positiv zu vermerken sind weiters der Ausbau der Flughafenschnellbahn sowie die Modernisierung der Badener Bahn. Überprüft gehört zweifellos auch die Machbarkeit der Führung von Kombizügen, die sowohl am S-Bahn-Netz, als auch am U-Bahn-Netz zum Einsatz kommen können.

Auf der Ebene der Regionalkonferenz der Bundesländer muß daher in Zukunft viel mehr geschehen. Die Sozialdemokraten fordern in diesem Zusammenhang die Möglichkeit regelmäßige Berichte der Regionalkonferenz an den NÖ Landtag über die Tätigkeit und die Fortschritte der entsprechenden Arbeiten. Dringend einzufordern ist auch die Aufnahme von Gesprächen zwischen den betroffenen Bundesländern und dem Bund. Die Kosten für viele Verkehrsvorhaben übersteigen die finanzielle Leistungsfähigkeit der Bundesländer allein bei weitem. Daher sind entsprechende Beteiligungen des Bundes abzuklären", so Abg. Gebert abschließend.
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