Internationaler Andropausekongress 1999 in Wien * Hormonstörungen sind Hauptursache des Alterns * Das Klimakterium des Mannes ist nun wissenschaftlich erwiesen

Wien (OTS) - * Das weibliche Hormon Östrogen ist Voraussetzung für die männliche

Potenz =

Die Erkenntnisse sind völlig neu und auch mit ein
Verdienst österreichischer Wissenschaft: Das Altern ist ein hormongesteuerter Prozeß. "Wir können erstmals sicher sagen, daß hormonelle Störungen eine der Hauptursachen des Alterns sind", beschreibt der Endokrinologe Prof. Dr. Markus Metka, Präsident der Society For The Aging Male "Androx" und der Österreichischen Menopausegesellschaft, die aktuellen Forschungsergebnisse, die er diese Woche auf dem 1. Internationalen Andropausekongress in Wien präsentieren wird.

Gleicht man den sinkenden Hormonspiegel durch eine gezielte Hormonersatztherapie aus, ist es möglich, den Alterungsprozess wirksam zu verzögern. So eröffnen sich völlig neue Chancen und Perspektiven im Kampf gegen das Altern und alterungsbedingte Krankheiten wie Osteoporose= , die - bisher als typisches Frauenleiden eingestuft - mittlerweile auch für jeden fünften Mann über 50 zum Problem wird. "Die neuesten Ergebnisse weisen auf die wichtige Rolle der Sexualhormone für den Erhalt der in der Adoleszenz erworbenen Knochenmasse hin und belegen, daß nicht nur Androgene, sondern auch Östrogene beim Mann osteoanabol wirken. Die richtige Prophylaxe wird im nächsten Jahrtausend daher immer wichtiger", kommentiert Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, Mitglied der International Society For The Study Of The Aging Male, die neuen medizinisc= hen Erkenntnisse.

Metka, Vorsitzender des Organisationskomitees des Andropausekongresses, geht noch weiter: "Wir konnten in Studien belegen, daß ausgerechnet das weibliche Hormon Östrogen die Voraussetzung für die Potenz und Zeugungsfähigkeit des Mannes ist. Östrogen ist unerläßlich für die Beweglichkeit der Samenzellen. Ein Mann, der zuwenig Östrogen hat, ist unfruchtbar."

Auch ein anderes Phänomen, an dessen Erforschung Metka als Oberarzt der Abteilung für Endokrinologie an der Universitätsklinik in Wien bereits vor zehn Jahren federführend mitgewirkt hat, gilt heute als gesichert: "Die Wechseljahre sind kein ausschließlich feminines Problem: Es gibt das Klimakterium auch beim Mann", faßt der Experte die neuen Erkenntnis= se zusammen, die er erstmals ausführlich in dem mit dem Internisten Siegfried Meryn und dem Autor und Journalisten Georg Kindel verfaßten Buch "Der Mann 2000 - Die Hormon-Revolution" beschreibt, das im Juni im Verlag Ueberreuter erscheinen wird. Metka:
"Die Symptome der Andropause sind faszinierend ähnlich wie bei der Frau: vegetative Störungen wie Schweissausbrüche, Wallungen, Schlafstörungen, eine Minder-Belastbarkeit und depressive Verstimmung."

Metka und Meryn werden die neuen Ergebnisse vor 400 Ärzten und Wissenschaftlern aus aller Welt auf dem ersten Internationalen Andropausekongress 1999, der vom 27. bis zum 29. Mai im Wiener Hilton-Hotel stattfindet, präsentieren. An diesem Kongress nehmen auch der "Vater" der Anti-Baby-Pille, Prof. Carl Djerassi, und der israelische Hormon-Pionier und Vorsitzende der International Society For The Study Of The Aging Male, Prof. Bruno Lunenfeld, teil.

Rückfragen an Verlag Carl Ueberreuter Dr. Susanne Czeitschner tel:
01/40444-195 oder Thomas Zauner tel.: 01/40444-178

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