11 Verkehrstote zu Pfingsten - um 4 weniger als 1998 Mehr Geschwindigkeitsüberschreitungen und Alkotests, weniger Führerscheinabnahmen und Alkoholanzeigen

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die 20. Woche d. J. (einschließlich Pfingstmontag), vom 17. Mai bis 24. Mai 1999 auf Grund der Berichte der Bundesgendarmerie und Bundespolizei über das vorläufige Unfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

20. Woche 17. 5.- 24. 5.1999 Zahl der tödlichen Unfälle Zahl der Verkehrstoten Anmerkung
1999 23 25
im Vergleich 1998 20 22
Wochenende 21. 5. - 24. 5.1999 Zahl der tödlichen Unfälle Zahl der Verkehrstoten Anmerkung
1999 10 11
im Vergleich 1998 13 15 Pfingsten

Am vergangenen Pfingstwochenende gab es im gesamten Bundesgebiet 503 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das sind im Vergleich zum Vorjahr um einen oder 0,2 % weniger. Verletzt wurden 670 Personen, um 8 oder 1,2 % mehr als im Vorjahr (662 Personen).

Die Zahl der Verkehrstoten verringerte sich von 15 auf 11. Mit Ausnahme von 1996 (5 Tote) ist dies das beste Ergebnis seit 1968 (Einführung dieser Statistik).

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche (einschl. Pfingstmontag) verloren 11 PKW-Insassen (davon 8 Lenker), 6 Motorrad-Lenker, 2 Moped-Lenker, 2 Radfahrer und 4 Fussgänger ihr Leben. Als Unfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mussten nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (9), Vorrangverletzung (4), Unachtsamkeit (2), Übermüdung (1), Herzversagen (1) und Fehlverhalten Fussgänger (1) festgestellt werden.

Bei 5 Verkehrsunfällen konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden.

3 Fussgänger und 1 Radfahrer kamen durch Fremdvrschulden ums Leben. Alkoholisierung war bei drei Verkehrsunfällen Mitursache.

11 der 23 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren so genannte "Alleinunfälle".

Zwei tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet.
Im Zuge der verstärkten Verkehrsüberwachung am Pfingstwochenende wurden durch die Exekutive unter anderem 32.947 Anzeigen bzw. Organmandate wegen Geschwindigkeitsüberschreitung verfügt. Im Vorjahr waren es 31.780 (+ 3,7 %). Darüberhinaus wurden 2083 Alkotests durchgeführt (im Vorjahr 1979), wobei in 613 Fällen (Vorjahr 648) Anzeige wegen Alkoholisierung (nach der Straßenverkehrsordnung bzw. nach dem Führerscheingesetz) erstattet werden musste. Österreichweit wurden insgesamt 346 Führerscheine vorläufig abgenommen (im Vorjahr waren es 361).

Verkehrstote nach Bundesländern
Woche davon am Wochenende
Burgenland - -
Kärnten 3 -
Niederösterreich 3 3
Oberösterreich 7 3
Salzburg 1 1
Steiermark 6 4
Tirol 2 -
Vorarlberg 2 -
Wien 1 -
Österreich 25 11

Vom 1. Jänner bis zum 24. Mai dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 336 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung bis Ende März berücksichtigt), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 302 Menschen tödlich.

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Letzte Änderung: 25. Mai 1999

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