Hiller: Schlögls Versäumnisse bei der Grenzsicherung erneut bestätigt

In Laa wurden wieder 25 Illegale gefaßt

Niederösterreich, 25.5.1999 (NÖI) "Die Versäumnisse des Innenministers in Sachen Grenzsicherheit wurden heute erneut aufgezeigt: In Laa wurden wieder 25 Illegale aufgegriffen und zwar nicht bei der Grenze, sondern im Landesinneren. Das ist ein eindeutiges Zeichen dafür, daß unsere Grenzen noch immer weit davon entfernt sind, entsprechend gesichert zu sein", kritisierte LAbg. Franz Hiller die mangelnde Sicherheitspolitik des Innenministers. ****

Hiller erklärte in diesem Zusammenhang, daß von den ursprünglich versprochenen 1.100 Grenzbeamten derzeit lediglich
786 im Einsatz sind. Daß diese Zahl unzureichend ist, bestätigen die nahezu täglichen illegalen Grenzübertritte. Ein Vergleich mit Bayern spricht hier Bände: Niederösterreich hat eine 414 km lange EU-Außengrenze - Bayern eine 356 km lange. Während Niederösterreich lediglich 786 Grenzschutzbeamte hat, hat Bayern 1283 Beamte. Im Klartext bedeutet das: Trotz kürzerer Grenze hat Bayern um ein Drittel mehr Grenzbeamte als Niederösterreich.

"Wenn Schlögl keinen entsprechenden Grenzschutz zustande
bringt, dann soll er wenigstens vorübergehend zur Unterstützung der hervorragend arbeitenden Beamten auf den Assistenzeinsatz des Bundesheeres zurückgreifen. Es kann nicht länger angehen, daß unsere Bevölkerung in den Grenzregionen in einem Sicherheitsvakuum leben muß", betonte Hiller.

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