KfV-WOCHENKOMMENTAR: ZWISCHENBILANZ: SICHER IN DEN PFINGSTURLAUB GEROLLT Leichter Rückgang der Verkehrsunfälle, trotzdem nicht ausruhen auf

Wien (OTS) - den Lorbeeren, sondern erneut über den Punkteführerschein verhandeln!=

Überhöhte Geschwindigkeit dürfte den schrecklichen
Unfall verursacht haben, der Sonntag abend in Oberösterreich zwei Menschenleben forderte. Der Lenker, ein 18jähriger Bursch verlor bei einem Ausweichmanöver die Kontrolle über das Auto und krachte gegen einen Baum. Ein probates Mittel, um die Eigenverantwortung vor allem bei jungen Fahrern zu stärken und um Raser zu bremsen ist der international bewährte Punkteführerschein. Deshalb fordert das KfV eine erneute, diesmal produktive Diskussion des Punkteführerscheins. An sich verlief das schöne Pfingstwochenende relativ ruhig: Im Zeitraum von Freitag, 21. Mai, bis Sonntag, 23. Mai, ereigneten sich 362 Verkehrsunfälle mit Personenschaden (im Vorjahr: 435). Dabei waren 482 (im Vorfahr: 549) Personen mit leichten oder schweren Verletzungen und 8 Tote (im Vorjahr: 9) zu beklagen.

Punkteführerschein nicht für die Schublade:

Bisher wurde in den Gesprächen über den Punkteführerschein nur an der Oberfläche gekratzt. Das Ergebnis war ein Entwurf, der für die Verkehrssicherheit sogar einen Rückschritt bedeuten würde. Das KfV appelliert daher an den Verkehrsminister, jetzt die Fakten gründlich zu erheben, Vor- und Nachteile abzuwägen und in Ruhe ein ausgewogenes Punkteführerschein-Modell zu erarbeiten.

PUNKT FÜR PUNKT MEHR SICHERHEIT

Raser im Straßenverkehr gefährden unser aller Sicherheit. Der Punkteführerschein richtet sich gezielt gegen Wiederholungstäter, die immer wieder schwere Delikte begehen. Dabei werden die Autofahrer nicht kriminalisiert, nur ein äußerst geringer Prozentsatz notorisch verkehrsauffälliger Lenker ist vom möglichen Führerscheinentzug betroffen. (in Deutschland: 0,02%)

DIE BONUSPUNKTE DES PUNKTEFÜHRERSCHEINS

- Die Punktbewertung erfolgt nach der Schwere des Verkehrsverstoßes. Der große Vorteil: Das Mehrfachtäter-Punktesystem garantiert bei wiederholten Verstößen eine einheitliche Behandlung aller Fahrer durch die Behörden.

- Klare Richtlinien der Maßnahmen, sofern der Kraftfahrer bestimmte Punktesummen überschreitet: Am Anfang steht die schriftliche Verwarnung, zweiter Schritt ist die Teilnahme an Nachschulungen, für hart gesottene Verkehrssünder tritt die äußerste Maßnahme - der Führerscheinentzug - in Kraft.

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