ÖBB-Infrastrukturprojekte in Salzburg

Die ÖBB investieren bis 2002 rund 4,4 Milliarden ATS in den Ausbau der Salzburger Schieneninfrastruktur.

Salzburg (öbb) Bis 2002 investieren die Österreichischen Bundesbahnen rund 4,4 Milliarden in den Ausbau der Salzburger Schieneninfrastruktur. Die Auswirkungen dieser Investition sind weitreichend und tragen wesentlich dazu bei, Salzburg verkehrsmäßig noch besser zu erschließen und damit auch stärker mit den internationalen Märkten zu verbinden.****

Schwerpunkte im Bereich Schieneninfrastruktur
Der Ausbau des Bahnknotenpunktes Bischofshofen (Investitionsvolumen:
rund 772 Mio. ATS) bringt Vorteile für den Wirtschaftsstandort und wertet die Region als Tourismusstandort für Winter- und Sommerurlaub auf. Bischofshofen ist die zentrale Einkaufsmetropole im Pongau und hat sich durch ein regionales Technologiezentrum einen Namen gemacht. Der zweigleisige Ausbau des Salzachtals im Abschnitt Brandstatt-Loifarn, in den 905 Millionen Schilling investiert werden, bringt eine Verbesserung für den Tourismusstandort der Region St. Veit -diese lebt vom Fremdenverkehr und verzeichnet jährlich 87.134 Nächtigungen.
Ein weiterer Schwerpunkt von ÖBB-Investitionen liegt im Nahverkehrsausbau Salzburg. Das Projekt "Y" wird den Zentralraum von Golling und Straßwalchen im Halbstundentakt und das Stadtgebiet nach Freilassing mit vier neuen Haltestellen im Schnellbahntakt von 15 Minuten erschließen.
Das Planungsteam bestehend aus Experten des Landes Salzburg, der Stadt Salzburg, des Verkehrsministeriums und den ÖBB steht mitten in den Planungen der neuen Haltestellen entlang der Strecke Straßwalchen - Salzburg - Freilassing -
Salzburg - Golling. Die Verwirklichung des letzten Abschnittes - des dritten Gleises von der Saalachbrücke nach Freilassing liegt im Moment bei der deutschen Bundesregierung, dem Freistaat Bayern und der Deutschen Bahn. Gefordert sind in diesem Fall das Land Salzburg und der Freistaat Bayern, sowie die beiden Verkehrsministerien. Spätere Einbindungen des von der Eisenbahnhochleistungs - AG geplanten, viergleisigen Ausbaus der Westbahn von Attnang bis Salzburg, wie auch eine von der Politik zu entscheidenden Lokalbahnanbindung an die ÖBB - Strecke werden bei den derzeitigen Planungen bereits berücksichtigt.
Der Bau von vier Haltestellen entlang der Pinzgaubahn wurde bereits im September 1998 im Verkehrsministerium eingereicht - nach Delegierung der erforderlichen Verfahren an das Land Salzburg können die ÖBB zu bauen beginnen.

Vorteile für die Wirtschaft
Wesentliche Vorteile für den Wirtschaftsstandort Salzburg bringt der Ausbau der Westbahn zwischen Wien und Salzburg. Dies ist vor allem günstig für Betriebsansiedelungen und bringt durch die Fahrzeitverkürzung zusätzliche Impulse für den Personenverkehr.

Vorteile für die Bevölkerung
Salzburg ist ein Land der Pendler - im gesamten Bundesland Salzburg gibt es 92.366 Auspendler und 100.528 Einpendler. Eine "Zersiedelung" im ländlichen Bereich förderte
die Motorisierung der Bevölkerung. Um der zunehmenden Motorisierung - von 1987 bis 1997 stieg die Anzahl der PKW um 38,7 Prozent -entgegenzuwirken und der Bevölkerung Alternativen im Verkehr anzubieten, investieren die ÖBB in den Ausbau der Schieneninfrastruktur.

Vorteile für die Umwelt
Der Ausbau der Schiene ist auch in Salzburg Voraussetzung dafür, den wachsenden Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Insgesamt 2,4 Millionen Tonnen wurden allein im Jahr 1998 von und nach Salzburg auf der Schiene befördert. Wären diese Güter auf der Straße transportiert worden, so hätte dies - wenn man von durchschnittlich 19,5 Tonnen pro LKW ausgeht -zusätzlich rund 124.857 LKW-Fahrten von und nach Salzburg bedeutet.

Die ÖBB investieren in die Zukunft
Die Bahn ist in den letzten Jahren moderner geworden und fährt auf einem schwierigen Kurs zwischen marktwirtschaftlichem Erfolgsdruck und volkswirtschaftlicher Verpflichtung. Mit rund 54.000 Mitarbeitern sind die ÖBB einer der größten Arbeitgeber Österreichs - rund 6% davon leben in Salzburg. ÖBB-Mitarbeiter haben sichere Arbeitsplätze und tragen damit wesentlich zur Stabilität des heimischen Arbeitsmarktes bei.

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