Schneebergbahn:

Einsatz der neuen Salamander-Garnitur verzögert sich

St.Pölten (NLK) - Die Schneeberg-Zahnradbahn von Puchberg auf den Hochschneeberg bestreitet bis auf weiteres ihre neue Saison nur mit den traditionellen Dampfzügen. Der Einsatz der neuen Salamander-Züge - mit Diesel - im fahrplanmäßigen Betrieb verzögert sich und kann nicht, wie zuletzt geplant, am 22. Mai starten.

Das hat mehrere Gründe:
Die neuen Triebwagenzüge sind Prototypen. Das heißt, ein Triebwagenzug in dieser Art wurde noch nicht gebaut. Schon während der Konstruktions- und Bauphase kam es zu Verzögerungen, die vom Hersteller nicht vorhersehbar waren. Die Auslieferung des ersten Zuges vom Werk erfolgte daher nicht wie geplant im Jänner, sondern erst im April 1999.
Durch die verspätete Anlieferung konnten natürlich auch die erforderlichen Tests im geplanten Zeitraum nicht durchgeführt werden. Die Abstimmung der neuen Fahrzeuge auf die Strecke ist noch nicht durchgeführt. Sie wird noch einige Zeit dauern.
Erst wenn diese Abstimmung und alle erforderlichen Tests zur Betriebssicherheit zufriedenstellend durchgeführt wurden, können die neuen Fahrzeuge im Personenverkehr eingesetzt werden. Zuvor sind sie noch vom Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr zuzulassen.

Die Herstellerfirmen und die Unternehmensleitung der Niederösterreichischen Schneebergbahn GmbH sind bestrebt, daß die Vorgaben für die Zulassung möglichst bald erfüllt werden. Für die Niederösterreichische Schneebergbahn GmbH hat jedoch die Sicherheit bei der Abwicklung des Betriebes absoluten Vorrang.

Deshalb ersucht die Leitung des Unternehmens ihre Kunden und alle Freunde der Schneebergbahn um Verständnis für die verspätete Inbetriebnahme der Salamander-Züge. Die normalen Dampflokomotiven sorgen aber natürlich dafür, daß wie jedes Jahr der Betrieb von Puchberg auf den Hochschneeberg läuft.

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