Die Unfallzahlen in Niederösterreich steigen wieder

Kuratorium für Verkehrssicherheit warnt vor der Trendwende

St.Pölten (NLK) - Von Jänner bis März 1999 sind nach vorläufigen Zahlen 54 Menschen auf Niederösterreichs Straßen ums Leben gekommen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren 52 Verkehrstote zu verzeichnen. Nicht nur die Zahl der Toten ist gestiegen, warnt das Kuratorium für Verkehrssicherheit, auch die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ist von 1.136 im vorigen Jahr auf 1.232 heuer gestiegen, das bedeutet ein Plus von 8,5 Prozent. Die Zahl der Verletzten hat von 1.498 auf 1.567, also um 11,3 Prozent, zugenommen.

Ein negatives Bild ergibt sich auch bei den Alkoholunfällen: Von Jänner bis März 1999 sind bei 93 Alkoholunfällen mit Personenschaden 123 Menschen verletzt und sechs getötet worden. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg der Unfälle um 16 bzw. um 20,8 Prozent, ein Plus von Verletzten um 29 oder 30,9 Prozent.

Den Löwenanteil der tödlichen Verkehrsunfälle machten Fahren mit nicht angepaßter Geschwindigkeit und riskantes Überholen aus. Dazu Helmut Lindner vom Kuratorium für Verkehrssicherheit in St.Pölten:
"Gerade vor Beginn der Reisezeit, in der die Unfallzahlen ohnehin erfahrungsgemäß höher sind, ist diese Entwicklung unerfreulich. Die Raser sind wieder unterwegs. Rigorose Überwachung der kleinen, aber ungemein aggressiven Gruppe der Wiederholungstäter, aber auch Bewußtseinsbildungskampagnen sind jetzt dringlicher denn je."

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