Flüchtlingslager Stockerau:

Klarstellung durch zuständige Landes-Abteilung

St.Pölten (NLK) - Seitens des Landes Niederösterreich ist nicht an eine Schließung des Lagers für Kosovo-Flüchtlinge in der Stockerauer Prinz Eugen-Kaserne gedacht. Aufgrund von Zeitungsberichten sowie Wortmeldungen in der gestrigen Sitzung des NÖ Landtages stellt die zuständige Abteilung des Amtes der NÖ Landesregierung klar:

Die Landeshauptleute Dr. Erwin Pröll und Dr. Michael Häupl haben vereinbart, daß Kosovo-Flüchtlinge aus der Wiener Betreuung in der Stockerauer Kaserne untergebracht werden können, und zwar bis zu 150 Personen. Niederösterreich steht auch weiter zu dieser Zusage!

Ebenso wurde vereinbart, daß Niederösterreich dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen dürfen. Da die Flüchtlinge, die per Flugzeug nach Österreich kommen, größtenteils Angehörige oder Bekannte in Österreich haben, sehr oft auch in anderen Bundesländern, wollen sie möglichst rasch zu diesen ziehen. Das erfordert fremdenpolizeiliche und erkennungsdienstliche Arbeiten mit entsprechenden Kosten, die aufgrund der Vereinbarung von Wien zu leisten sind. Es hat diesbezüglich bisher keine Differenzen gegeben.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2180

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK