1998 bestes Jahr in der Geschichte des USA-Handels

Österreichisches Exportvolumen überschritt den Rekordwert von 31 Mrd öS - US-Lieferungen nach Österreich stiegen um 4%

PWK - Österreichs Außenhandel mit den USA entwickelte sich ausgezeichnet: Während die amerikanischen Lieferungen nach Österreich um 4,2 Prozent auf über 44 Mrd Schilling stiegen, legten die österreichischen Exporte um 19,7 Prozent zu und erreichten den historischen Rekordwert von 31,4 Mrd Schilling. Damit konnten die österreichischen Exporteure den Wert ihrer Lieferungen schon drei Jahre in Folge um zweistellige Prozentpunkte steigern, berichtete der österreichische Handelsdelegierte in New York, Dr. Benno Koch. ****

Die Hochkonjunktur in den USA, der starke Dollar und die konsequenten Marketinganstrengungen österreichischer Firmen führten zu den konstanten Exporterfolgen in diesem wichtigsten Überseemarkt. Die durchschnittliche Wachstumsrate der österreichischen Exporte in die USA beläuft sich auf jährliche 15 Prozent seit 1993. Damit ist der amerikanische Markt nicht nur der wichtigste, sondern auch der stabilste außerhalb Europas.

Nachdem Österreich seit 1994 Marktanteile verloren hatte, gelang es 1998 erstmalig wieder verlorenes Terrain zurückzugewinnen. So verbesserte sich Österreich im abgelaufenen Jahr vom 39. auf den 37. Platz der Lieferländer. Der Marktanteil erhöhte sich von 0,27 auf 0,28 Prozent. Für 1999 sei mit einer weiteren Verbesserung des Marktanteils zu rechnen. Trotz dieser erfreulichen Trendumkehr zeigt sich anhand der Exportwerte vergleichbarer europäischer Staaten, daß Österreich weitere Wachstumspotentiale nützen könnte, insbesondere auf dem Konsumgütermarkt, unterstreicht Koch.

Laut Statistiken der Außenhandelsstellen bestanden 1998 insgesamt 259 Vertriebs- und 60 Produktionsniederlassungen österreichischer Firmen in den USA. Bei dieser Statistik wurden auch indirekte Beteiligungen über ausländische Holdinggesellschaften österreichischer Unternehmen berücksichtigt. Hinzu kommen noch 694 kapitalmäßig unabhängige Vertreter heimischer Produkte und Dienstleistungen.

Die jüngsten Finanzkrisen in zahlreichen Ländern Asiens, Lateinamerikas und Rußland haben zahlreiche österreichische Unternehmen veranlaßt, sich intensiver auf die Bearbeitung des US-Marktes zu konzentrieren. Weiters hat die Einführung des Euro amerikanische Firmen verstärkt auf die Chancen des europäischen Marktes und damit auch auf Österreich aufmerksam gemacht. Die erhöhte Preistransparenz sowie die kostengünstigere Absicherung des Währungsrisikos zwischen Euro und US-Dollar werden zusätzliche Impulse für den weiteren Ausbau der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen bringen.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Leiterin des Referates Nordamerika
Tel: 50105/DW 4204

Mag. Gudrun Hager

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/SCHLUß