Chipkarte: Wichtiger Schritt zur Entbürokratisierung

Stummvoll: Betriebe ersparen sich jährlich einige hundert Millionen Schilling an Verwaltungsaufwand

PWK - "Ich bin sehr froh, daß es nach langwierigen Verhandlungen jetzt endlich gelungen ist, den Ersatz des Krankenscheines durch eine Chipkarte herbeizuführen." Mit der entsprechenden Einigung zwischen der Ärzteschaft und den Sozialversicherungen ist für Günter Stummvoll, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, eine Hauptforderung der Wirtschaft nach einer bürokratischen Entlastung der Betriebe erfüllt. Spätestens mit Beginn des Jahres 2002 kommt die Chipkarte flächendeckend in Österreich zum Einatz. Dann müssen die heimischen Unternehmen keine Krankenscheine mehr ausstellen und ersparen sich dadurch einige hundert Millionen Schilling jährlich an unnötigem Verwaltungsaufwand. ****

Aber auch für die Arbeitnehmer, so Stummvoll, werden Arztbesuche flexibler und unbürokratischer: denn sie müssen sich beim Dienstgeber keine Krankenscheine mehr besorgen. Auch datenschutzrechtlich sind mit der Einigung zwischen Ärzten und Krankenkassen alle Bedenken ausgeräumt. Mit der vorliegenden Lösung kann die entsprechende Novelle zum ASVG noch vor dem Sommer im Parlament beschlossen werden. (Schluß) RH

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