Bericht der Wirtschaftstreuhänder-Kanzlei KPMG belastet CSA-Spitzenkandidaten Karl Habsburg

Auch ominöse 'Kassa Karl' aufgetaucht

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin FORMAT veröffentlicht in
seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe exklusiv einen Bericht der Wirtschaftsprüfungskanzlei KPMG, der die Rolle des CSA-Spitzenkandidaten Karl Habsburg als Präsident der Paneuropa-Bewegung Österreich beleuchtet. Die Paneuropa-Bewegung war durch die personellen Überschneidungen durch den World-Vision-Skandal in einer größeren Öffentlichkeit bekannt geworden. Habsburg hatte den Bericht selbst in Auftrag gegeben und ihn bis heute nicht dem Rechnungshof-Unterausschuß des Parlaments vorgelegt. Laut dem Bericht, der aus dem Dezember 1998 datiert ist, herrschte in der Paneuropa-Bewegung Österreich unter der Präsidentschaft von Karl Habsburg (1986 bis heute) in den vergangenen Jahren totales Chaos. Gelder wurden unkontrolliert zwischen dubiosen Kassen hin- und hergeschoben - ohne daß Habsburg seine Pflichten als Präsident tatsächlich wahrnahm. Unter dem Punkt Finanzgebarung heißt es in dem Bericht wörtlich: "Zusammenfassend muß festgehalten werden, daß die vorgefundene Organisation eine ordentliche Finanzgebarung geradezu verhindert. Die Finanzgebarung erfolgte ... in einer für Dritte nicht nachvollziehbar vermischten Form und ohne jegliche Funktionstrennung oder Kontrolle durch Dritte. Die Funktionen der Kassiere und Rechnungsprüfer waren offensichtlich - wenn überhaupt - nur der Form halber besetzt, ohne daß diese tatsächlich ausgeübt wurden." Der Bericht weiter: "Auch grundlegende Aufzeichnungen wie ein Posteingangsbuch wurden nicht geführt, dies trotz jährlicher Ausgaben von mehr als einer Millionen Schilling ... Zahlreiche Transaktionen auch über hohe Geldbeträge waren Barbewegungen, in vielen Fällen ohne Beleg."

Auch die Rolle von Präsident Karl Habsburg wird in dem Bericht beleuchtet: "Aufwendungen desselben Inhalts wurden einmal von der Gesellschaft von Freunden des Vereinten Europa, ein zweites Mal von Paneuropa und ein weiteres Mal von einer Spesenpauschale des Karl Habsburg beglichen." Ungeklärt ist auch die Rolle einer in dem Bericht angeführten 'Kassa Karl'. Diese sei eine 'kassabuchähnliche Aufzeichnung betreffend ein Bürokostenpauschale des Karl Habsburg'

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