Gewerbeverein: Sport: Match: Telekabel gegen Eurosport

Wien (OTS) - Sport ist nicht nur ein integraler Bestandteil unserer Kultur - der Herr Bundeskanzler höchstpersönlich ist Österreichs Sportminister (seine Frau läuft beim alljährlichen Frauenlauf mit) - sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ohne Sportsponsoring und Firmenwerbung anläßlich von Sportveranstaltungen, würde Österreich im Sport eine noch unwichtigere Rolle spielen, als dies derzeit der Fall ist.

- In dieser Situation ist es unverständlich, daß Übertragungen des TV-Senders Eurosport via Telekabel Wien - seit mehr als einem Jahr -an der starren Haltung von Telekabel scheitern. Eurosport wurde in Telekabel - einem Wiener Monopolbetrieb - einfach kalt abgedreht.

- Damit wurden zahlreiche werbende Unternehmungen - insbesondere Mitglieder des Österreichischen Gewerbevereins - in einem wichtigen Bereich einfach au= s dem Netz genommen und damit von ihren potentiellen Geschäftspartnern getrennt. Man sollte doch davon ausgehen, daß "der Wurm dem Fisch und nicht dem Angler schmecken müßte."

- Wieweit die monopolistische Position von Telekabel als Kabelbetreiber in Wien EU-konform ist, entzieht sich unserer Kenntnis. Nachweislich wurde ähnlichen Konstellationen in Deutschland von der EU ihre Monopolstellung untersagt.

  • Natürlich kann sich theoretisch jeder via Satellit, Eurosport ins Wohnzimmer holen. Im dichtverbauten Wien legen sich da aber Hauseigentümer - vom größten abwärts - oft quer. Darüberhinaus wird
  • wer das eine Medium hat - sich deswegen nicht noch das zweite zulegen.

- Im Sinne einer zweckmäßigen Sportförderung - einer nicht gerade überzeugenden Kulturgattung Österreichs - durch die werbende Wirtschaft, appelliert der Österreichische Gewerbeverein im Interesse seiner Mitglieder, aber auch des Sports selbst an Telekabel Wien, sich mit Eurosport nicht in kleinkarierten Auseinandersetzungen zu streiten. Daß die Übertragung von Eurosport auch bei anderen Kabelkanalgesellschaften in Österreich klaglos funktioniert, ist jedenfalls Faktum. Warum soll also gerade in Wien die werbende und sponsernde Wirtschaft dieses Medium entbehren müssen?

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