Auer: Ausweitung der finanziellen Leistungen für Familien und Kinderbetreuung - Land NÖ überprüft budgetäre Auswirkungen - Dreiparteienantrag im Sozialausschuß beschlossen

St. Pölten, (SPI) - "Die vorgestellten familienpolitischen Zielsetzungen der SPÖ-NÖ im Rahmen des von den Sozialdemokraten initiierten Familienpaketes - so die Erhöhung der NÖ-Familienhilfe von derzeit Maximum 3.500 Schilling auf die angestrebte Höhe des Karenzgeldes von 6.000 Schilling, die Ausweitung des Bezieherkreises der NÖ Familienhilfe durch die Anhebung des gewichteten Pro-Kopf-Einkommens (Bei der Errechnung der Anspruchsberechtigung) und die Einrichtung von sogenannten "Kiddy-Klubs" in den NÖ Landeskindergärten - sollen nun auch hinsichtlich ihrer finanziellen Auswirkungen genauer untersucht werden. Weiters sollen die zu erwartenden Kosten einer besseren sozialrechtlichen Absicherung von Tagesmüttern und Pflegeeltern berechnet werden. Dazu beschloß der Sozialausschuß vergangenen Dienstag einen Dreiparteien-Antrag (VP/SP/FP), in dem die Landesregierung aufgefordert wird, die finanziellen Auswirkungen der familienpolitischen Forderungen auf das NÖ Landesbudget zu untersuchen und dem Landtag darüber zu berichten", informiert SP-Sozialsprecherin Abg. Helene Auer.****

"Ein wichtiger Eckpfeiler der familienpolitischen Offensive der NÖ Sozialdemokraten ist die Verbesserung der Kinderbetreuung in Niederösterreich. Aktiv gefördert werden soll die Einrichtung von sogenannten "Kiddy-Gruppen" für die Betreuung der Zwei- bis Dreijährigen und eine Qualifikationsoffensive bei Tagesmüttern und -vätern. Die bestmögliche Betreuung der Kleinsten muß uns einfach etwas wert sein, deshalb soll es zu einer bundeseinheitlichen Ausbildung von Tagesmüttern/vätern kommen. Einhergehend damit ist eine Verbesserung der sozialen Absicherung der Tagesmütter und -väter eine Forderung, die es im Sinne der in diesem Bereich Beschäftigten zu verwirklichen gilt", so die SP-Sozialsprecherin weiter.

"Für die Gemeinden soll parallel dazu die Leistungserbringung im Bereich der Kinderbetreuung erleichtert werden. Durch die Möglichkeit der Schaffung von "Kinderbetreuungsverbänden" sollen vor allem im ländlichen Raum die Ressourcen besser genützt werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bekämpfung von Gewalt jedweder Form in der Familie. Um in akuten Notfällen erste Hilfe für Opfer der Gewalt in der Familie zu bieten, fordert die SPÖ NÖ die Errichtung von Kriseninterventionsstellen, wobei auch das Land seinen Beitrag leisten soll", so Auer abschließend.
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