Dinkhauser: AK Tirol auch weiter Motor für Land, Arbeitnehmer und Wirtschaft!

Innsbruck (OTS) - Die 131. Vollversammlung der Arbeiterkammer
Tirol stand ganz im Zeichen von wesentlichen Maßnahmen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie für die Erweiterung des Serviceangebotes für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. In erster Linie betrifft dies die Sanierung und Modernisierung des Ausbildungszentrums Metall in Wattens mit einem Kostenrahmen von 48 Millionen, die Grundausstattung der Seminar- und Büroräume sowie die gerätetechnische Ausstattung für das neue AK- Zukunftszentrum am SOWI-Standort beim Innsbrucker Fennerareal in Höhe von 45 Millionen Schilling. Weitere 31,5 Millionen Schilling wurden von der Vollversammlung für den Ausbau des Dachbodens im AK-Hauptgebäude beschlossen. Dort wird unter anderem ein modernes rechts- und konsumentenpolitisches Beratungszentrum für die AK- Mitglieder entstehen.

AK-Präsident Fritz Dinkhauser verwies in seiner Rede vor den 70 Kammerräten auf die besondere Bedeutung der Arbeiterkammer als Impulsgeber für die Zukunftsideen in Tirol. "Die wesentlichen Vorschläge für die wirtschaftspolitischen Weichenstellungen wie Wirtschaftsleitbild, Fachhochschulen, die Cluster-Studie, die Unternehmensbeteiligungs- und Sanierungsgesellschaft, die Zukunftsstiftung und nun das AK-Zukunftszentrum sind Beweis einer aktiven Interessenvertretung, die das Augenmerk sowohl auf die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes als auch auf die künftige Beschäftigungsentwicklung in Tirol legt. Die AK Tirol ist auch in Zukunft Motor für Land, Arbeitnehmer und Wirtschaft", so der AK-Präsident.

Die fruchtbare Arbeit der AK werde auch durch die Regierungserklärung bestätigt, in der sich viele AK-Vorschläge und Maßnahmen wiederfinden. Jetzt gehe es darum, so Dinkhauser, Taten zur Sicherung der Klein- und Mittelbetriebe und der Schaffung neuer Arbeitsplätze in Tirol zu setzen und die Einkommenssituation für die Arbeitnehmer zu verbessern.

"Die AK ist stets zur Zusammenarbeit bereit, doch die Arbeit der neuen Regierung darf sich nicht in Ankündigungen von abstrakten Bündnissen und Pakten erschöpfen."

Dinkhauser erinnerte daran, daß die AK auch die wesentlichen Maßnahmen gesetzt hat, um die Tiroler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch eine Weiterbildungsoffensive höher zu qualifizieren. Dazu gehören 10 Millionen Schilling pro Jahr für Lehrausbildungsbeihilfen und Stipendien, 18 Millionen Schilling für das bfi und als jüngste Maßnahme weitere 10 Millionen Schilling für die AK-Zukunftsaktie. Die Zukunftsaktie hat bereits österreichweit für Aufsehen gesorgt. In den ersten drei Monaten seit Einführung haben bereits 1.600 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von dem Angebot Gebrauch gemacht und besuchen einen Kurs in den Bereichen EDV oder Sprachen. Die AK unterstützt diese Weiterbildungsmaßnahme in Form von Zukunftsaktien mit bis zu 6000 Schilling pro Kursteilnehmer.

Das AK-Zukunftszentrum wird einen weiteren Meilenstein für die hochwertige Aus- und Weiterbildung in Tirol darstellen. Es soll allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Möglichkeit eröffnen, an der spannenden Bildungsexplosion der kommenden Jahre teilzunehmen. Ziel des Zukunftszentrums ist, einen Ort der Innovation zu schaffen, einen Ort der Impulse und der Offenheit, der Begegnungen schafft und an dem Neues gefördert wird. Die Universität und die Praxis sollen hier eine Symbiose bilden.

Ein Teil des Zukunftszentrums wird traditionell sein, ein zweiter Teil innovativ. Im traditionellen Teil soll die Werkmeisterausbildung endlich entsprechenden Raum finden und im innovativen Teil soll ein Ort geschaffen werden, in dem Informationen zusammenfließen, in dem Menschen kommunizieren und in dem durch die Vernetzung das Wissen von draußen nach Tirol gebracht wird. Ein Zentrum, das mit den modernsten Informations- und Kommunikationstechnologien ausgestattet ist und mit den neuesten Erkenntnissen der Methodik und Didaktik der Wissensvermittlung arbeitet. Dazu können auch Lehrgänge bzw. Fachhochschulausbildungen in den Bereichen der neuen Medien und der Telekommunikation gehören. Dinkhauser bot in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit und Partnerschaft seitens der AK für diesen Ausbildungszweig an.

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