Vladyka: Aktive Seniorenpolitik - Einrichtung eins "Runden Tisches" sowie eines Seniorenbeauftragten in Niederösterreich

St. Pölten, (SPI) - "Seniorenpolitik wird nicht allein wegen der steigenden Lebenserwartung und der zunehmenden Zahl älterer Menschen immer wichtiger. Die Lebensphase, die eben nach dem 60ten Lebensjahr beginnt, muß einfach viel mehr als früher als vollwertiger Lebensabschnitt - auf das Erwerbsalter folgend - angesehen werden, in dem die Interessen des einzelnen an Bedeutung zunehmen. Seniorenpolitik muß mehr sein als nur Pensions- und Versorgungspolitik, schließlich wird bald ein Drittel unserer Bürger zur Gruppe der über 60-jährigen gehören", stellte SP-Landtagsabgeordnete Christa Vladyka heute im Rahmen der Aktuellen Stunde des NÖ Landtages zur Seniorenpolitik fest. Der ältere Mensch wird allein schon wegen des medizinischen Fortschritts leistungsfähiger als früher und möchte diese gestiegene Leistungsfähigkeit auch gesellschaftlich um- und vor allem einsetzen.****

Die NÖ Sozialdemokraten sehen daher in der Schaffung eines Seniorenbeauftragten auf Landesebene einen wichtigen Schritt, dieses Anliegen zu verwirklichen. Weiters könnte durch die regelmäßige Abhaltung sogenannter "Runder Tische" mit Seniorenorganisationen, Vereinen und öffentlichen Institutionen, die für Senioren eine wichtige Funktion erfüllen, der Seniorenpolitik in Niederösterreich eine neue Dynamik verliehen werden. Damit würde ein Mitentscheidungs-und Mitbestimmungsinstrumentarium eingerichtet, in dem Fachleute und Betroffene gemeinsam Lösungsvorschläge erarbeiten können. Die Treffen am "Runden Tisch" und der NÖ Seniorenbeauftragte würden wohl auch das wechselseitige Verständnis und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit zwischen den Generationen fördern. "Auf freiwilliger Basis könnten entsprechende Einrichtungen auch auf Ebene der Gemeinden verwirklicht werden", regt Vladyka an.

"Es gilt vermehrt Bewegungsspielraum, Eigenständigkeit, Selbst- und Mitbestimmung der älteren Menschen zu fördern. Aufgabe soll es unter anderem sein, Anliegen der sozialen Sicherheit, der Sicherung der wirtschaftlichen Basis sowie Forderungen und Anliegen an die Gesundheitspolitik und kulturelle und sonstige Interessen der Senioren wahrzunehmen und sie gegenüber den öffentlichen Körperschaften zu vertreten. Gesetzesentwürfe, Verordnungen und sonstige Maßnahmen, welche die Interessen der älteren Generation betreffen, sollten damit noch "seniorengerechter" gestaltet werden können", so Abg. Vladyka abschließend.
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