Greenpeace fordert EU-Verbot für Gentech-Mais als Resultat von neuer US-Studie

Kritik an lascher Vorgangsweise der EU- Kommission

Wien (OTS) - Als Reaktion auf die heute veröffentlichte Studie der US-Universität Cornell über die tödliche Wirkung von Gentech-Bt-Mais auf die Raupen des Schmetterlings "Monarch” will die EU-Kommission laut APA nun das laufende Zulassungsverfahren für Bt-Mais der Firma Pioneer einfrieren. Greenpeace Sprecherin Susanne Fromwald verurteilte dieVorgangsweise der Kommission als "bloße Alibi- Aktion, weil dadurch bereits laufende Gentech- Freisetzungen nicht betroffen sind”. Greenpeace forderte daher heute in einem offenen Brief an EU-Kommissarin Ritt Bjerregaard, die beiden gültigen EU-Genehmigungen für Bt-Mais der Firmen Novartis und Monsanto unverzüglich zurückzuziehen.

"Unsere Befürchtungen über die Gefährlichkeit der Gentech-Pflanzen wurden durch die neuen wissenschaftlichen Ergebnisse voll bestätigt. Nun muß die EU-Kommission endlich Taten setzen und riskante Gen-Experimente auf Europas Feldern stoppen", unterstrich Fromwald abschließend.

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