Presseaussendung Euroteam

Wien (OTS) - Lieber Herr Voggenhuber: Wir wissen: Es ist
Wahlkampf! Aber - Danke für Ihre Promotion!

Alle Ihre Neuigkeiten finden sich im Internet: www.euroteam.org -leider ist unsere Homepage nicht ganz aktuell - wir versprechen aber demnächst upzudaten.

Dort steht alles drinnen - schon seit zwei Jahren - bis auf die Zahlen - und die sind falsch - 4 Milliarden hat Euroteam in der Tat nie und nimmer bekommen!!! Auch für die Vergabe etwaiger Gelder diese Höhe waren wir nie verantwortlich.

4 Milliarden sind eine Phantasiezahl des Herrn Abgeordneten und seiner Mitarbeiter.

500 Millionen Schilling wurden heuer in Stiftungen und 400 Millionen in Lehrgänge investiert, um zu garantieren, daß jeder Jugendliche umgehend mit einer Lehrausbildung beginnen kann - ohne zwischenzeitig auf der Straße zu sitzen. Das wäre Voggenhuber wohl lieber?!

Diese 900 Millionen Schilling wurden durch die Landeshauptleute und ihre Landesprojektgruppen in die Errichtung von Stiftungen und Lehrgänge investiert.

Herr Lukas Stuhlpfarrer wurde seitens des Bundeskanzleramtes mit der Koordination der Lehrlingsoffensive der Bundesregierung beauftragt.

Sein Arbeitsauftrag umfaßt Projektleitung, Koordination, Begleitung und Vorbereitung der Maßnahmen der Lehrlingsoffensive.

Weitere Aufgaben umfaßten die Einrichtung eines Call Centers zur Beratung interessierter Betriebe, sowie die Korrespondenz mit den zahlreichen Unternehmen und Eltern von Jugendlichen, die sich direkt an den Herrn Bundeskanzler gewandt haben.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit umfaßte die Erstellung von Mediaplänen in Kooperation mit dem Bundespressedienst.

Herr Stuhlpfarrer erhält für seine Tätigkeit als Projektleiter ATS 650,- pro Stunde.

Das Call Center wurde mittels Ausschreibung (Wiener Zeitung, 21. September 1997) gemaß ÖNORM A 2050 ermittelt. TBK SALZBURG war Best-und Billigstbieter UND MIT DER ABWICKLUNG DER HOTLINE BEAUFTRAGT.

Der Auftrag wurde nicht freihändig vergeben.

Euroteam und TBK haben im Mai 98 ein gemeinsames Unternehmen in Pöttsching, Burgenland eröffnet mit dem 35 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden - ohne einzigen Förderschilling - beantragt ist eine Bürges Förderung - das geht in ganz Österreich - mit den beantragten investiven Fördergelden könnten gerade die Gehälter eines Monats bezahlt werden.

Herr Stuhlpfarrer hat Frau Hofer erst im Zuge dieser Tätigkeit kennengelernt und wird Frau Hofer erst am 24.7. dieses Jahres heiraten.

Dieses Unternehmen hat mit der Lehrlingoffensive nichts zu tun.

Der Standort Pöttsching wurde tatsächlich wegen seiner Mitarbeiterinnen gewählt, die aus der Gegend Eisenstadt, Neustadt, Mattersburg kommen.

Die TBK ist zwar Marktführer unter den privaten Call Center - aber offensichtlich das einzige call center, daß sich mit Rauchzeichen verständigt - das wir keinen Telefonanschluß hätten sagen sie einmal der Telekom bei unserer nächsten Rechnung Herr Voggenhuber - wir schicken sie Ihnen gerne zu.

Unsere Mitgliedschaft beim KSV - die meinen sie hätten unsere Nummer nicht - kündigen wir aber gerne. Wir haben erst neulich wieder eine entsprechende Anfrage ausgefüllt.

Aber Herr Voggenhuber - wie wärs mal mit der Auskunft der Telekom?

Die Lehrlingsoffensive selbst wurde ausführlich evaluiert und auch der Öffentlichkeit präsentiert

In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Bundesministern Farnleitner und Hostasch wurde genau dokumentiert, daß in der Lehrlingsoffensive I durch uns 769 Unternehmen in Betriebsbesuchen persönlich und über 2500 Betriebe telefonisch beraten wurden. 2111 Anrufe, davon 875 Unternehmen und 1236 von Jugendlichen, Eltern und anderen Interessierten.

Rund 1500 Lehrstellen wurden im Zuge dieser Aktion angeboten.

Im Zuge der Lehrlingsoffensive II wurden seit September 1998 weitere 8000 Unternehmen kontaktiert. 35% der Unternehmen wurden telefonisch beraten, 675 Unternehmen wurden von den Lehrlingsberatern persönlich besucht.

Die Lehrlingshotline verzeichnete seither insgesamt 966 Anrufe, davon 585 von Unternehmen.

Rund 830 Lehrstellen wurden im Zuge dieser Aktion angeboten.

Die Kosten der Lehrlingsberater werden 1:1 dem AMS weiterverrechnet.

Grundsätzlich ist festzuhalten, daß sämtliche EU-Projekte von Euroteam meist bis zu einem Jahr privat vorfinanziert werden und aus Eigenmitteln kofinanziert werden.

Übrig bleibt - Wo ist hier eigentlich der Vorwurf? Die EU-Projekte werden aus privaten Mitteln vorfinanziert - aus privaten Mitteln wird in Unternehmensgründungen wie die TBK investiert, die zusätzliche Arbeitsplätze schafft. Dienstleistungen werden mit offensichtlichen Erfolg erbracht. Die Lehrstellenbilanz ist ausgeglichen.

Interessant ist, daß Voggenhuber in seiner Bescheidenheit in seinem Diagramme eine Beteiligigung der Euroteam vergißt: Radio ID, daß an Radio Energy beteiligt ist, - da waren nämlich auch sein Mitarbeiter Ecker und der Direktor des Grünen Parlamentsklubs Felix Ehrenhöfer mit von der Partie. Kaum war die Lizenz an Energy erteilt - verkauften die beiden über eine fragwürdige Firmenkonstruktion Ihre Anteile an eine deutsche Firmengruppe, um das schnelle Geld zu machen. Der Ausverkauf österreichischer Medien findet offensichtlich im Grünen Parlamentsklub seine neue Heimat.

Voggenhuber sollte also lieber einmal seine Mitarbeiter näher unter die Lupe nehmen , bevor er unter dem Schutzmäntelchen der Immunität Kreditschädigung bei Unternehmen betreibt, die aktiv und unter privaten Engagement sich bemühen, daß neue Arbeitsplätze geschaffen werden und Berufstätige im Rahmen einer Fachhochschule eine europareife Ausbildung bekommen, schloß Stuhlpfarrer.

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Tel.: 01/214 15 17/DW. 16 oder
0664/33 79 308

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