Prammer: Hohe Wechselspesen - Gebühren unbedingt vergleichen!

VKI hat die Wechselgebühren vieler Banken erhoben - Übersicht unter der Telefonnummer 01/58877/0 kostenlos erhältlich!

Wien (OTS) - Mit der Einführung des EURO haben sich die KonsumentInnen insbesondere innerhalb des EU-Währungsraumes eine Senkung der Wechselgebühren erwartet. Stattdessen ist in den meisten Fällen eine Erhöhung eingetreten. Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer rät den KonsumentInnen, unbedingt die Wechselspesen der Kreditinstitute zu vergleichen. Eine aktuelle Liste liegt beim VKI auf und ist ab sofort unter der Telefonnummer 01/58877/0 kostenlos erhältlich. "Mit dieser Liste können die KonsumentInnen auf einfachem Weg das günstigste Kreditinstitut auswählen, betont Prammer.

Die Kreditinstitute haben nach Wegfall der Spanne aus Waren und Geldkurs neue allgemeine Wechselspesen eingeführt. Zusätzlich verlangen die meisten Kreditinstitute Mindestgebühren. Dadurch hat sich insbesondere das Wechseln von kleinen Beträgen erheblich verteuert, auch bei größeren Beträgen ist insgesamt eine geringfügige Erhöhung festzustellen.

Besonders drastisch wirkt sich die Einführung der Spesen jedoch bei jenen Währungen aus, die nicht dem Euro-Raum angehören. Durch die Kumulierung der Spanne aus Waren- und Geldkurs mit den Spesen haben sich bei diesen Währungen in einigen Fällen die Wechselkosten drastisch erhöht. Dennoch gibt es aus den verschiedensten Gründen erhebliche Unterschiede bei den Wechselspesen.

Damit die KonsumentInnen einen Überblick über die Wechselgebühren bekommen und das günstigste Institut auswählen können, wurde jetzt beim VKI eine Liste mit den aktuellen Wechselspesen aufgelegt. Prammer erwartet sich von dieser Aktion eine Verbesserung des Wettbewerbs unter den Kreditinstituten.

Sobald die Euronoten und -münzen ab dem Jahr 2002 tatsächlich in Umlauf sind und die alten Währungen ersetzen, sollte es zu einer wesentlichen Senkung der Wechselspesen kommen, betont Prammer. Die den Banken derzeit noch entstehenden Kosten für die Beschaffung und Bereithaltung der Fremdwährungen, die zinsenlose Lagerung, die Verwahrung, Rückführung und Sicherheitsprüfung sowie der Transport-und die Versicherung werden dann wegfallen. "Dieser Kostenvorteil muß dann an die KonsumentInnen weitergegeben werden", so Prammer.

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