AK: Konsumenten sollen im Werberat mitreden können

Wien (OTS) – Im Werberat müssen auch die Interessen der Konsumenten vertreten sein, verlangt die AK: Wenn sich die Werbetreibenden selbst kontrollieren und über Beschwerden von Konsumenten abstimmen, dann ist das "eine halbe Sache," sagen die
AK Konsumentenschützer. Die AK will faire Verhältnisse, daher müssen die Wirtschafts- und die Konsumentenseite im Werberat vertreten sein, um vernünftige Maßnahmen und Entscheidungen zu treffen. ****

Die AK hat bereits bei der Gründung des Werberates vor 25 Jahren eine ausgewogene, paritätische Besetzung des Werberates gefordert. Vertreter der Werbewirtschaft, die sich selbst kontrollieren und über Konsumentenbeschwerden abstimmen, können wohl kaum eine ausgewogene Entscheidung treffen, sagt die AK. Daher verlangen die Konsumentenschützer, daß auch Vertreter der Konsumenten im Werberat sitzen. Nur so kann eine vernünftige außergerichtliche Bewertung der Werbung geschaffen und geeignete Maßnahmen gegen sozial unverträgliche Werbemaßnahmen getroffen werden, sagen die AK Konsumentenschützer.

Neben dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), mit dem
wie bisher gegen irreführende oder gesetzwidrige Werbung vorgegangen werden kann, will die AK auch ein außergerichtliches Instrument für jene Werbung, die zu Verbraucherbeschwerden führt, dies betrifft beispielsweise aggressive Autowerbung oder an Kinder gerichtete Werbung. Vorstellbar wäre, daß der Österreichische Werberat diese Rolle übernehmen könnte, wenn - wie bei vielen anderen Schlichtungsstellen - Werbe- und Verbrauchervertreter zusammenwirken.

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