"Wiener Waldschule" des Forstamtes begrüßt 5.000stes Schulkind

Svihalek und Graßberger übergeben Preise

Wien, (OTS) Bereits das fünftausendste Schulkind konnten am Mittwoch Wiens Umweltstadtrat Fritz Svihalek und die Bezirksvorsteherin des 16. Bezirkes, Ernestine Graßberger, in der "Wiener Waldschule" des Forstamtes (MA 49) begrüßen. Das "Glückskind" wurde per Los aus den Kindern einer Schulklasse der Hauptschule Brüßlgasse 18 in Ottakring gezogen. Es bekam Bücher über den Wald. Die gesamte Schulklasse wird vom Forstamt zu einem ganztägigen Ausflug in die Quellenschutzwälder der Stadt Wien eingeladen. Dabei stehen das Thema Waldbewirtschaftung zum Schutz des Wiener Trinkwassers, die Besichtigung eines Sägewerkes sowie ein Blick in die Kaiserbrunnquelle am Programm.****

Seit der Eröffnung im Mai vorigen Jahres wird die "Wiener Waldschule" geradezu von den Schulklassen gestürmt. Die Grundidee des Forstamtes, eine Anlaufstelle für Schulklassen zu sein und es dadurch Stadtkindern zu ermöglichen, eine Beziehung zur Natur mit ihren Sinnen aufzubauen, wurde damit voll bestätigt. Daher konnte auch Stadtrat Svihalek nur zufrieden zu seinen Mitarbeitern feststellen: "Mit der ersten Waldschule Österreichs ist dem Forstamt der Stadt Wien ein Volltreffer gelungen." Lob kam auch
von Bezirksvorsteherin Graßberger: "Der 16. Bezirk unterstützt das Forstamt uneingeschränkt bei der Waldpädagogik und ist stolz auf die hier angesiedelte Waldschule."

Eine Einrichtung dieser Art ist erstmalig in Österreich. Wesentlich für den Erfolg ist sicher der direkte Kontakt der
Kinder mit einem Förster, der sie in die "Geheimnisse des Waldes" einweiht. Für die "Wiener Waldschule" wurde das ehemalige Gasthaus bei der Jubiläumswarte (16., Johann-Staud-Straße 80) vom Forstamt generalsaniert und adaptiert. Ein "Waldschultag" beginnt um ca.
9.00 Uhr mit der Abholung der Schulklasse durch einen Förster von der Bushaltestelle. Nach gemeinsamer Wanderung mit interaktiven Spielen geht es durch einen hohlen Baum in die "Wiener
Waldschule", wo die mitgebrachte Jause verzehrt wird und der Förster viele spannende und interessante Dinge erzählt und herzeigt zum "Begreifen". Ein Höhepunkt ist immer das gemeinsame Würstelgrillen zu Mittag. Anschließend geht es in die Natur zum Sammeln von Rindenstückchen, Zweigen, Blättern, Steinchen, Pilzen und Schneckenhäusern, die später in der Werkstatt der "Wiener Waldschule" zu allen möglichen Kunstwerken verarbeitet werden. Den Abschluß bildet eine gemeinsame Besteigung der Jubiläumswarte mit dem besten Blick über Wien und den Wienerwald, bevor es um ca. 15 Uhr wieder zurück zur Busstation geht. (Schluß) ma

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