Greenpeace-Kritik an atompolitischem Zick-Zack-Kurs der Bundesregierung Greenpeace erwartet von Bundesländern - Initiative in Richtung Bundesregierung

Wien (OTS) - Als unzureichende Antwort der österreichischen Bundesregierung auf den Affront der tschechischen Entscheidung zur Fertigstellung des AKW Temelin bezeichnet Greenpeace in einer Aussendung das Ergebnis der heutigen Ministerratssitzung. ”Statt klare Position bezüglich einer Verknüpfung eines tschechischen EU-Beitritts zu beziehen, versucht die Bundesregierung sich um diese Frage herumzuschwindeln. Damit setzt sie den atompolitischen Zick-Zack-Kurs fort und bestätigt den Eindruck, daß sie ohnehin nicht zu konsequenten Schritten bereit ist”, sagt Greenpeace Sprecher Alexander Egit. Greenpeace erwartet jetzt von der heute nachmittag stattfindenden Atom-Koordinierungssitzung der Landesregierungen und der Landtage von Wien, Salzburg, Ober- und Niederösterreich eine Initiative zur Durchsetzung einer konsequenten Anti-Atom-Haltung der Bundesregierung. Von der morgigen Nationalratssitzung erwartet Greenpeace ebenfalls eine Anti-Atom-Initiative in Richtung Bundesregierung. "Diplomatische Zurückhaltung der Bundesregierung ist jetzt fehl am Platz. Eine klare Sprache ist die einzig mögliche Antwort auf den Affront bei Temelin, aber auch bei Bohunice", sagt Egit abschließend.

Weitere Informationen und Bildmaterial bei Greenpeace Österreich erhältlich:

Mag. Alexander Egit,
Sprecher Greenpeace Österreich,
Tel.: 0664/32 62 555

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