Marmorbüste von Franz I. stand 160 Jahre im Freien

Bundesdenkmalamt entwickelte neue Restaurierungsmethode

St.Pölten (NLK) - Eine überlebensgroße Porträtbüste von Kaiser Franz I., 1825 vom Mailänder Bildhauer Johann Baptist Comolli geschaffen, stand 160 Jahre lang im Laxenburger Schloßpark. Sie überstand diese lange Zeit nicht ohne deutliche Schäden und präsentierte sich bemoost. Jetzt wurde sie vom Bundesdenkmalmat fachgerecht restauriert und konserviert. In den nächsten Tagen wird die Büste an ihrem ursprünglichen Platz wieder aufgestellt. Die Kosten übernahm die Schloß Laxenburg Betriebsgesellschaft.

Um die Auflösung des Steingefüges zu stoppen und den "biogenen Bewuchs" zu entfernen, waren Vorversuche notwendig, eine neue Methode zur Marmorbehandlung mußte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Biologie der TU Wien entwickelt werden. Dazu diente ein Forschungsprojekt zur Weiterentwicklung der Utraschall-Prüfmethode. Pilotprojekt war die Büste von Kaiser Franz I. Nach der gleichen Methode sollen demnächst Marmorfiguren des Wiener Parlaments und Skulpturen im Schönbrunner Schloßpark behandelt werden.

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