Feurer: Der Kampf gegen Temelin wird fortgesetzt

Vermehrte Initiativen für alternative Energieformen gefragt

St. Pölten, (SPI) - "In Zeiten, in der die Mehrzahl der europäischen Staaten überlegen, aus der Atomenergie auszusteigen und alternative Energieformen zu fördern, ist die Entscheidung der tschechischen Regierung, das Atomkraftwerk Temelin fertigzubauen, um so bedauerlicher. Dies darf uns aber nicht davon abhalten, weiterhin auf allen Ebenen für einen Atomkraftausstieg Tschechiens zu wirken und die politischen Verantwortungsträger noch stärker auf die Gefahren und Risiken aufmerksam zu machen", stellt der Umweltsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Werner Feurer, heute fest.****

Mehr denn je gilt es aber auch, Tschechien weiter jede nur denkbare Kooperation in Fragen der Energie und Know-How für alternative Energieformen zu liefern und damit Tschechien gangbare Ausstiegshilfen aus der Atomenergie anzubieten. Österreich muß sich mit seinem energiepolitischen Kurs, dessen Richtigkeit sich nach Jahrzehnten der Atomenergienutzung in Europa als richtig herausgestellt hat, noch stärker auch auf Ebene der Europäischen Union einbringen. Auf bilateraler Ebene müssen die Gespräche mit Prag jedenfalls weitergeführt werden, damit jene Kräfte in Tschechien weiterhin gestärkt werden, die sich ebenfalls dem Ausstieg aus der Atomenergie verschrieben haben. "Der Entschluß der tschechischen Regierung ist, so glaube ich, sicher nicht als "endgültig" und "unumkehrbar" zu sehen, zumal den tschechischen Politikern sicher bewußt ist, daß sie sich mit ihrer Entscheidung im Bezug auf die EU-Osterweiterung einen "Klotz ans Bein gebunden haben"", so der SP-Umweltsprecher abschließend. Niederösterreich darf in diesem Zusammenhang nicht nur Temelin allein sehen, sondern alle rund um die Grenzen positionierten Atomkraftwerke, so auch jene in der Slowakei. (Schluß) fa

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