Friewald: Bundesländer-Initiative sagt Todesreaktoren den Kampf an

Anti-Atom-Zusammentreffen in Niederösterreich soll Maßnahmen setzen

Niederösterreich, 18.5.1999 (NÖI) "Nach einer gemeinsamen Strategie gegen gefährliche Atomkraftwerke aus dem Osten suchen heute die Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Wien im Rahmen eines 'Anti-Atom-Gipfels'. Für Niederösterreich bedeutet dies die Fortsetzung unseres Kampfes gegen die Todesreaktoren", erklärte der Umweltsprecher der Volkspartei Niederösterreich, LAbg. Friewald.****

"Die Zusammenkunft der vier Bundesländer in dieser Frage ist notwendiger denn je, denn nach der Entscheidung der tschechischen Regierung zum Weiterbau des Kernkraftwerkes Temelin kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Wir werden unseren Druck auf die österreichische Bundesregierung erhöhen, damit das Thema nukleare Sicherheit zentrales Thema bei den Beitrittsverhandlungen der Tschechischen Republik mit der EU wird. Eine gemeinsame Initiative von vier Bundesländern ist hier sicherlich von Nutzen", so Friewald weiter.

Trotz dem Festhalten der tschechischen Regierung an ihrem Todesreaktor, wird Niederösterreich darüber hinaus seine "Anti-Atom-Strategie" mit dem Ziel eines atomfreien Mitteleuropas weiter fortsetzen und seine Unterstützung beim Umstieg auf alternative Energieformen allen kooperationswilligen Partnern in der Tschechischen Republik anbieten, betonte Friewald.

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