Chipkarte: Datenschutz hat oberste Priorität

Wien (OTS) - Als schlichtweg lächerlich bezeichnete der Präsident des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger, Hans Sallmutter, die seitens der Ärztekammer im Zuge der Einführung der Chipkarte als Krankenscheinersatz neuerlich vorgetragenen Schreckgespenster vom "gläsernen Patienten". Daten-Mißbräuche werden durch die geschickte Konzeption des Chipkarten-Systems von vornherein ausgeschlossen.

Neben der persönlichen Versicherungsnummer, Namen, Geburtsdatum und Geschlecht werden auf der Chipkarte lediglich der Nachweis eines bestehenden Versicherungsverhältnisses, eine allfällig vorhandene Rezeptgebührenbefreiung sowie Datum und Fachgruppe des Arztes bei Erstbesuch im Quartal gespeichert. Die Chipkarte ist und bleibt ein "elektronischer Krankenschein", der entsprechend den heute geltenden Regeln verwendet werden kann. Bei Verlust der Karte wird diese sofort gesperrt und kann dann auf keinem Terminal mehr zum Einsatz kommen.

Was die Befürchtungen von Ärztekammer-Vizepräsident Dr. Reiner Brettenthaler betrifft, daß die Chipkarte bei jeder Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen - beim Arzt, in der Spitalsambulanz, beim Bandagisten oder in der Apotheke - verwendet wird und es dazu zu einer genauen Dokumentation von patientenbezogenen Leistungen kommen kann, muß festgehalten werden, daß die Chipkarte in einer ersten Phase lediglich als Krankenscheinersatz beim Arztbesuch zur Anwendung kommt. Von einer möglichen umfassenden Dokumentation kann daher überhaupt keine Rede sein.

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