Regionale Zusammenarbeit in der Landespolitik

Sobotka: Strategische, wirtschaftliche und ökologische Balance

St.Pölten (NLK) - "Regionale Vielfalt ist gut, koordinierte regionale Vielfalt aber ist besser", sagte heute Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka bei seinem Statement "Stellenwert der regionalen Zusammenarbeit in der Landespolitik" anläßlich der von der Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik beim Amt der NÖ Landesregierung veranstalteten Enquete "Regionen zwischen Eigenverantwortung und Fremdbestimmung" in St.Pölten.

Niederösterreich verfüge über reichliche Erfahrung bei der Etablierung regionaler Organisations- und Managementstrukturen, angefangen von Regionalmanagements, über Dorf- und Stadterneuerung, Kleinregionale Entwicklungskonzepte, LEADER-Gruppen und Euregios bis hin zu Umweltberatungs- und Kulturvernetzungsstellen, so Sobotka weiter. Unter neuen Rahmenbedingungen müßte aber auch die regionale Zusammenarbeit neu positioniert werden: Mehr Geld für den operativen Bereich, flexibles und differenziertes Operieren, Einbindung aller relevanten Akteure und flächendeckendes Auftreten.

So wird das Regionalmanagement in Niederösterreich ab dem Jahr 2000 eine flächendeckend angebotene Dienstleistung sein, die grundsätzlich unabhängig von der EU-Zielgebietsdefinition ist. Als wesentlichste Ziele werden dabei die Entwicklung und Unterstützung von Projekten und regionalen Strategien, Vernetzung und Kooperation bzw. Management der regionalen Entwicklungsplattformen sowie die Unterstützung des Landes bei der Umsetzung von regionalen Schlüsselthemen und -projekten verfolgt.

Dazu sei aber auch ein gelebtes gemeinsames Auftreten nötig, das den Gemeinde-Egoismus überwinde und das Land in strategischer, wirtschaftlicher und ökologischer Balance halte. Durch die regionale Kooperation und Vernetzung stehe man vor einem Qualitätssprung in der Regionalentwicklung mit dem Hauptaugenmerk auf eine Ausdifferenzierung der Leistungen, Instrumente und Zielgruppen, so Sobotka abschließend.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2175

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK