GEFÄHRLICHE AUSFAHRTEN ZU CHRISTI HIMMELFAHRT 21 Todesopfer im Straßenverkehr während der vergangenen Woche, davon 11 zum verlängerten Wochenende

Wien (OTS) - Die Unfallursachen der vergangenen Woche belegen eins ums andere mal die "Sorgenkinder" der Verkehrssicherheit: Nicht angepaßte Geschwindigkeit war 10 mal Unfallursache, Alkoholisierung war bei 4 Verkehrsunfällen Mitursache, 5 tödlich verletzte Pkw-Insassen waren nicht angegurtet.

Diesen Montag wollen wir in die Zukunft blicken. Könnten die Unfallursachen der vergangenen Woche im Verkehr des nächsten Jahrtausends durch Telematik verringert werden?

Telematik im Dienst der Verkehrssicherheit -

Einige Beispiele, wie die Verkehrssicherheit durch digitale Helfer erhöht werden könnte:

- Brems dich ein: Mit der Intelligent Speed Adaptation reduziert das Auto für Sie in sensiblen Gebieten die Geschwindigkeit. Ein Versuch mit 8000 Fahrzeugen läuft derzeit in Schweden.

- Abstand halten: Ihr Auto kontrolliert den Mindestabstand zum Vordermann.

- Don't drink and Drive: Durch die "Wegfahrsperre" können Autos nur gestartet werden, wenn der Fahrer zuvor einen Alkoholtest bestanden hat. In Schweden bereits Realität.

- Gurte Fahrt: Ihr Auto fährt nur los, wenn Sie sich auch wirklich angeschnallt haben.

Das klingt vielversprechend, aber Verkehrsexperten sind sich einig: Trotz der großen Chancen der Telematik darf sich niemand erhoffen, daß dadurch unsere Verkehrsprobleme dauerhaft zu lösen sind, oder sich das Verkehrsverhalten schlagartig verbessern wird. Da ist immer noch die Politik und der einzelne Verkehrsteilnehmer gefordert. Nach wie vor gilt, auf eigenverantwortliches Fahren zu setzen. Und: Das nächste lange

Wochenende kommt bestimmt.

Die Unfallbilanz der Vorwoche:

In der Vorwoche ereigneten sich 18 tödliche Unfälle mit insgesamt 21 Verkehrstoten (im Vorjahr: ebenfalls 21 Opfer).

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen verloren 13 PKW-Insassen (davon 8 Lenker), 1 Motorradfahrer, 1 Radfahrer und 6 Fußgänger ihr Leben.

Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit (10), Vorrangverletzung (2), Unachtsamkeit (1), Übermüdung (1) und Fehlverhalten Fußgänger (2) festgestellt werden. Bei zwei Verkehrsunfällen konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden.

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