Dirnberger: Ärztekammer ist Patientenschreck in der Gemeinde Alland

Gesundheit muß Vorrang vor ärztlichen Standessonderinteressen bekommen

St. Pölten (OTS) - Die Gemeinde Alland sucht seit 3 Jahren einen praktischen Arzt, seit der bisherige in Pension gegangen ist. Die Ärztekammer hat in all den Jahren zum Schaden der Patienten einen Kassenvertrag für einen neuen Arzt verhindert. AK-Vizepräsident LAbg. Alfred Dirnberger (ÖAAB): "Die für die Patienten untragbare Situation in der Gemeinde Alland mit ihren 3.100 Einwohnern zeigt die Ignoranz der herrschenden Clique in der NÖ. Ärztekammer. Ich fordere aus diesem Anlaß erneut, der Ärztekammer alle bisher gesetzlich verbrieften Privilegien zur Verhinderung von Kassenplanstellen sofort wegzunehmen. Insbesonders ist die Gesundheits- und Sozialministerin Hostasch gefordert, das ASVG endlich von Ärztekammerprivilegien zu säubern".

Allands Bürgermeister Hans Grundner ist nach dem nunmehrigen Ableben das bisherigen Arztes besonders darüber empört, daß nach 3 Jahren nun auch noch bis Ende Juni die Frist für die Ausschreibung der Kassenplanstelle läuft, bis die Ordination dann tatsächlich errichtet ist, wird es noch länger dauern.

Daß der bisherige Arzt vor 3 Jahren in Pension ging, den Kassenvertrag aber behielt, ist für Dirnberger ein grundsätzliches Übel für die Patienten. Daher fordert Dirnberger entgegen allem Beschwichtigen der Ärztekammer eine Altersbeschränkung für Kassenverträge.

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