Niederösterreich ist reich an ehemaligen Ordenshäusern

Tagung des Diözesanarchives spürt aufgehobenen Klöstern nach

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich ist reich an Stiften und Klöstern, besonders reich aber an aufgelassenen Ordenshäusern. Das Archiv der Diözese St.Pölten veranstaltet vom 25. bis 29. Mai die Tagung "Aufgehobene Stifte und Klöster in Niederösterreich", die den aktuellen Stand der Wissenschaft und die mannigfache Bedeutung ehemaliger Klosteranlagen dokumentieren soll.

Nicht alle aufgelassenen Klöster fielen den Reformen Kaiser Josephs II. Ende des 18. Jahrhunderts zum Opfer. Einige gingen schon in der Zeit der Reformation im 16. Jahrhundert zugrunde, andere wiederum hatten keinen nachhaltigen Bestand und erloschen schon bald wieder nach ihrer Gründung. Erhalten geblieben sind jedoch vielfach die Gebäude, die heute in vielfältiger Weise genutzt werden. Einige davon besitzen auch in unseren Tagen große Bedeutung für das religiöse und weltliche Leben. Die wichtigsten Beispiele: die Kartausen in Gaming und in Mauerbach sowie in Ardagger.

Bei der Tagung sollen die verschiedensten Aspekte der Geschichte der aufgelassenen Klöster zur Sprache kommen. Eingeladen wurden Vertreter der historischen Geschichtswissenschaft ebenso wie jene der Musikgeschichte, der Kunstgeschichte, der Archäologie und der Theologie. Vorgesehen sind 24 Vorträge, aber auch zwei Exkursionen, die nach Kleinmariazell, nach Imbach und St.Bernhard bei Horn führen.

Nähere Auskünfte erteilt das Diözesanarchiv St.Pölten, Telefon 02742/324-325.

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