Landeskrankenhaus Tulln:

Hilfe für zwei afghanische Buben

St.Pölten (NLK) - Danke sagt das Team von "Friedensdorf International" dem Krankenhausträger und der Leitung des Krankenhauses Tulln für die kostenlose Aufnahme und Behandlung der achtjährigen afghanischen Buben Muhamad und Faruk. Sie litten an Knochenentzündungen, eine Krankheit, die bei uns dank der ausgezeichneten medizinischen Versorgung kaum noch vorkommt. Bleibt sie unbehandelt, kann sie zum Verlust der betroffenen Gliedmaßen bzw. zum Tod führen. Nach sechs Wochen Spitalsaufenthalt, zwei Operationen und einer intensiven Antibiotikatherapie konnten die Kinder wieder gesund entlassen werden.

Muhamad und Faruk, die in ihrer seit Jahrzehnten durch Bürgerkrieg und letztjährig auch durch Naturkatastrophen krisengeschüttelten Heimat als Straßenhändler und Schafhirte wesentlich zum Familieneinkommen beitragen müssen, haben sich hier Dank der liebevollen Betreuung der Mitarbeiter der Kinderstation, den Betreuerinnen und Dolmetscherinnen schnell erholt und sehr wohl gefühlt. So wohl, daß ihnen der Abschied sehr schwer gefallen ist.

Auf ihrer ersten Reiseetappe in Richtung Heimat fahren sie mit der Bahn nach Oberhausen, wo Friedensdorf International ein Kinderheim betreibt, in dem Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten, die das Glück hatten, wie Faruk und Muhamad in einem europäischen Spital behandelt zu werden, aufgenommen werden. Von dort treten sie, zusammen mit anderen Kindern, die endgültige Heimreise an.

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