Werfenweng belohnt Umstieg auf die Schiene Salzburger "Fairpreis"-Offensive für "sanftmobile" Gäste

Werfenweng (OTS) - Unter dem Motto "Wer die Bahn nimmt, bestimmt" wartet die Salzburger Tourismusgemeinde Werfenweng in der kommenden Wintersaison 1999/2000 mit einem besonderen Zuckerl für Bahnfahrer auf. Wer sich dazu entschließt, sein Auto zu Hause zu lassen, zahlt am Ende nur soviel, wie ihm der Urlaub wert ist. Werfenweng will damit seine europaweit bahnbrechende Initiative "Sanfte Mobilität -Autofreier Tourismus" ankurbeln, sagt Bürgermeister Dr. Peter Brandauer. ****

"Als erste sanftmobile Modellgemeinde Europas wollen wir unsere Gäste zum Umsteigen auf die Schiene bewegen und garantieren dabei auch im Ort umweltfreundliche Fortbewegungsmöglichkeiten", unterstreicht Brandauer. Elektrofahrzeuge, die "Werfenweng-Mobile", und Pferdekutschen sorgen dafür, daß die Gäste ihr Auto nicht vermissen. Zertifizierte "sanft&mobil"-Betriebe geben umfassende Anreiseinformationen, organisieren den kostenlosen Transfer vom IC/EC-Bahnhof Bischofshofen nach Werfenweng und wollen damit "Urlaub vom Auto" zum neuen Reiseerlebnis machen.

Das "Fairpreis"-Angebot gilt ab 4. Dezember 1999. Mit der Reservierungsbestätigung vom Tourismusverband Werfenweng, bei dem das Urlaubspaket zu buchen ist, erhalten die Besucher einen Voucher für den "sanftmobilen" Urlaub. Am Ende ihres Aufenthalts sind die Gäste dazu aufgerufen, die erbrachten Leistungen zu bewerten und einen ihrer Einschätzung nach angemessenen Preis zu bezahlen. "Der Tourismusverband hält hierzu eine Liste bereit, auf der jede Bewertung begründet werden muß", erklärt der Salzburger Sanftmobil-Pionier Brandauer, der die Idee zu dieser Aktion gehabt hat.

Werfenweng wurde im Rahmen des von Österreich initiierten EU-Projektes "Sanfte Mobilität - Autofreier Tourismus" unter mehreren Bewerbern gemeinsam mit Bad Hofgastein als Modellgemeinde ausgewählt. Die 700 Einwohner zählende Gemeinde liegt 45 km südlich von Salzburg auf einem Hochplateau am Fuße des Tennengebirges in einer Seehöhe von 1.000 m. In 1.800 Gästebetten werden pro Jahr etwa 190.000 Nächtigungen gezählt, etwa die Hälfte davon im Winter. Rund 70 Prozent der Gäste stammen aus Deutschland, 15 aus Österreich und acht aus den Benelux-Ländern.

(Siehe auch APA/OTS-Bild www.ots.apa.at/file-service/4050.htm)

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