LR Bauer: Gemeinderat Eggenburg trifft Entscheidung für Krankenanstaltenverband Allentsteig-Eggenburg-Horn

Gesundheitswesen setzt auf Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung

St. Pölten, (SPI) - "Die Beschlußfassung des Gemeinderates von Eggenburg, mit 31.12.1999 die Rechtsträgerschaft des Krankenhauses Eggenburg an das Land Niederösterreich abzutreten und damit Eggenburg in einen Krankenanstaltenverband Allentsteig-Eggenburg-Horn einzubringen, ist ein weiterer Schritt zur Verwirklichung des dritten "Meilensteins” - nach der Spitalsreform und den neuen Leitlinien - im Rahmen der großen Reformvorhaben im NÖ Gesundheitswesen. Diese Reformen bieten den Rechtsträgern und Krankenhausbetreibern die Möglichkeit, die wirtschaftliche Führung ihrer Häuser effizienter und entsprechend moderner Grundsätze zu gestalten", freut sich Gesundheitslandesrat Dr. Hannes Bauer über den positiven Beschluß des Eggenburger Gemeinderates vom 26. April 1999. Die künftigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit der Krankenhäuser untereinander umfassen ebenso ein breites Spektrum. Die leichteste Form ist dabei eine Kooperation zur effizienten Führung. Schließen sich mehrere Krankenanstalten zusammen, um die medizinische Versorgung ihrer Bürger zu verbessern, so entsteht ein Krankenanstaltenverbund. Übertragen die Krankenanstalten in einem solchen Kooperationsmodell auch ihre Rechtsträgerschaft, so entsteht ein Krankenanstaltenverband im Rahmen einer Körperschaft öffentlichen Rechts. Die Verwirklichung des Krankenanstaltenverbandes Horn, Eggenburg und Allentsteig ist mit dem Beschluß des Eggenburger Gemeinderates vom 26.4.1999 einen Schritt nähergerückt.****

Das Krankenhauswesen Niederösterreichs ist seit kurzem auf fünf Versorgungsregionen ausgelegt: Industrie-, Wein-, Wald- und Mostviertel und Zentralraum. Jeder Region wird ein regionales Schwerpunktkrankenhaus zugeordnet. Dabei können auch mehrere Grundversorgungskrankenhäuser regionale Schwerpunkte in der medizinischen Versorgung übernehmen. "Es ist dabei von besonderer Bedeutung, daß die Menschen in ihrer eigenen Heimatregion weitgehend medizinisch versorgt werden können. Diese Regionen haben sich aus den geographischen Gegebenheiten und den historisch gewachsenen Wirtschafts- und Verkehrsstrukturen eigentlich von selbst ergeben. Daneben wird es für zentrale Versorgungsaufgaben, wie Herzchirurgie, Strahlentherapie, Neurochirurgie auch sogenannte Landesschwerpunktkrankenanstalten geben. In den beispielsweise genannten Fächern ist die Betreuung der Menschen selbstverständlich über die Regionen hinaus vorzunehmen, weil hier die Qualität der bestmöglichen medizinischen Behandlung nur in spezialisierten Zentren mit bestausgebildeten Spezialisten gewährleistet ist", so Bauer. Wichtig ist, daß das niederösterreichische Gesundheitssystem sich kontinuierlich weiterentwickeln kann und ein Impuls gesetzt wird, daß Niederösterreich an international vergleichbare Leistungen in der Medizin anschließen kann.

Künftighin beabsichtigt Landesrat Bauer die Bemühungen verstärkt in Richtung Qualitätsverbesserung und Qualitätssicherung im Gesundheitswesen zu lenken. "Das medizinische Angebot der niederösterreichischen Krankenhäuser ist weit gestreut. Es sind hervorragende Ärzte tätig, die hochwertigste Medizin betreiben. Wir müssen unsere Bürger besser davon informieren, wie gut die einzelnen Bereiche arbeiten und welche medizinischen Leistungen unsere Häuser anbieten", so der NÖ-Gesundheitslandesrat abschließend.
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