21 Todesopfer im Straßenverkehr während der vergangenen Woche, davon 11 zum verlängerten Wochenende (Christi Himmelfahrt)

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die 19. Woche d. J., vom 10. Mai bis 16. Mai 1999 auf Grund der Berichte der Bundesgendarmerie und Bundespolizei über das vorläufige Unfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

19. Woche 10. 5.- 16. 5.1999 Zahl der tödlichen Unfälle Zahl der Verkehrstoten Anmerkung
1999 18 21
im Vergleich 1998 19 21
Wochenende 13. 5. - 16. 5.1999 Zahl der tödlichen Unfälle Zahl der Verkehrstoten Anmerkung
1999 9 11 im Vergleich 1998 10 12 Christi Himmelfahrt

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 13 PKW-Insassen (davon 8 Lenker), 1 Motorrad-Lenker, 1 Radfahrer und 6 Fußgänger ihr Leben.

Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit (10), Vorrangverletzung (2), Unachstsamkeit (1), Übermüdung (1) und Fehlverhalten Fussgänger (2) festgestellt werden.

Bei zwei Verkehrsunfällen konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden.

4 Fußgänger kamen durch Fremdverschulden ums Leben. Alkoholisierung war bei 4 Verkehrsunfällen Mitursache.
9 der 18 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren sogenannte "Alleinunfälle".

5 tödlich verletzte Pkw-Insassen waren nicht angegurtet.
1 Fahrzeuglenker beging Fahrerflucht.
Verkehrstote nach Bundesländern
Woche davon am Wochenende
Burgenland - -
Kärnten 3 3
Niederösterreich 5 2
Oberösterreich 6 2
Salzburg - -
Steiermark 3 2
Tirol 1 -
Vorarlberg 1 -
Wien 2 2
Österreich 21 11

Vom 1. Jänner bis zum 16. Mai dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 305 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung bis Ende März berücksichtigt), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 279 Menschen tödlich.

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Letzte Änderung: 17. Mai 1999

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