Wasserwirtschaft: Für 1999 Investvolumen von 3,2 Mrd. S

Seit 1980 in NÖ Investitionen von 45 Milliarden S ausgelöst

St.Pölten (NLK) - 1999 werden die Vorhaben für die Abwasserbeseitigung und die Wasserversorgung in Niederösterreich ein Investitionsvolumen von 3,2 Millarden Schilling erfordern, hielt heute Landeshauptmannstellvertreter Ernst Höger fest. Dieser Rahmen wurde bei der Sitzung des Landes-Wasserwirtschaftsfonds vor wenigen Tagen beschlossen. Die Förderung für diese Vorhaben, die der Landes-Wasserwirtschaftsfonds zuschießt, beträgt 490 Millionen Schilling. Die Sitzung des Landes-Wasserwirtschaftsfonds bewirkte damit, daß 133 Projekte für 1998 abgeschlossen werden und 140 neue Vorhaben genehmigt wurden. Die Verbesserung und der Ausbau der wasserwirtschaftlichen Einrichtungen werden einen weiteren wichtigen Konjunkturmotor für Niederösterreich darstellen, sagte Höger. Ein "Meilenstein" auf dem Gebiet der Abwasserbeseitigung und der Wasserversorgung sei erfolgreich gesetzt worden.

Von 1980 bis 1999 seien rund 85 Prozent des Bauvolumens für den Ausbau der Abwasserbeseitigung ausgegeben worden. Der Rest sei in Maßnahmen der Trinkwasserversorgung geflossen, zog Höger Bilanz. Niederösterreich hat dafür Förderungen von rund 6 Milliarden Schilling bereitgestellt und Investitionen von nicht weniger als 45 Milliarden Schilling ausgelöst. Das wiederum hat bewirkt, daß in diesem Zeitraum der Anschluß der Bevölkerung an die öffentliche Abwasserversorgung um 25 Prozent auf rund 70 Prozent gesteigert werden konnte. Will man den Ausbau der öffentlichen Abwasserentsorgung auf mögliche 95 Prozent anheben und die Wasserversorgung noch verbessern, so werden in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren noch einmal rund 41 Milliarden Schilling allein in Niederösterreich erforderlich sein, meinte Höger. Bis 2014 wird die Entsorgung von Abwasser als auch die Versorgung von reinem Trinkwasser zu fast 100 Prozent erfolgen.

Immer notwendiger wird auch der Wasserdatenverbund, eine Sammlung aller einschlägigen Daten auf Landesebene. Vom Land Niederösterreich wird nun dieser Verbund mit 2,5 Millionen Schilling gefördert.

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