Greenpeace fordert Anti-Atom-Aktionsplan von Bundes- und Landesregierungen

Wien (OTS) - Landesregierungssitzungen in Niederösterreich und Oberösterreich Anfang kommender Woche bieten erste Gelegenheit=

Angesichts des Baubeschlusses der tschechischen
Regierung für das AKW Temelin und der Entscheidung der slowakischen Regierung zum Weiterbetrieb der Hochrisikoreaktoren des AKW Bohunice fordert Greenpeace heute einen Anti-Atom-Aktionsplan. "Die Bundesregierung und die Landesregierungen müssen jetzt ein Paket beschließen, mit dem sie den Atom-Widerstand konkretisieren. Dadurch muß klar werden, ob die Drohungen mit der EU-Karte nur Verbalradikalismen waren oder auch zu konkreten Beschlüssen - zum Beispiel auf Ebene der Landesregierungen - führen werden", sagt Greenpeace-Sprecher Alexander Egit. Ein solcher Anti-Atom-Aktionsplan muß die politische Position gegenüber Hochrisikoreaktoren wie denen von Bohunice und anderen Atomkraftwerken wie Temelin oder Krsko beinhalten. Außerdem müssen Initiativen auf Ebene der EU und bei internationalen Finanzierungsinstitutionen wie der EBRD neugestaltet werden.

Eine erste Gelegenheit, Regierungsbeschlüsse zu fassen, gibt es bereits Anfang kommender Woche anläßlich von Sitzungen der bislang besonders aktiven Landesregierungen von Niederösterreich und Oberösterreich. "Wir werden aufmerksam beobachten, ob die Anti-Atom-Ankündigungen der Landeshauptleute Pühringer und Pröll auch zu konkreten Beschlüssen führen", sagt Egit abschließend.

Weitere Informationen und Bildmaterial bei Greenpeace Österreich erhältlich: Bettina Tasser, Pressesprecherin Greenpeace Österreich, 0664/240 70 75 Mag. Alexander Egit, Sprecher Greenpeace Österreich, Tel.: 0664/32 62 555

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