Grüne fordern Änderung der Grenze zwischen Wien und NÖ

Wien, (OTS) Mit der Durchschneidung eines symbolischen Stacheldrahtes machten am Freitag der Klubobmann der Grünen, Mag. Christoph Chorherr, und GR Günter Kenesei in einer Presseaktion, auf die Forderung nach einer Änderung der Grenze zwischen Wien und Niederösterreich aufmerksam. Diese befinde sich im 23. Bezirk, Triester Straße/Ketzergasse, und sei unsichtbar. Es gebe keine Grenzmarkierung, die legistische Grenzziehung sei in vielen Bereichen des täglichen Lebens sowie in wirtschaftlichen Fragen
ein schwerwiegendes Hindernis.

Dies gelte beispielsweise für Verkehrsfragen. So liege die Shopping City-Süd nur eine Station außerhalb der VOR-Kernzone 100, Fahrgäste müßten daher "doppelt" zahlen. Auch bei Betriebsgsgründungen wirke sich die Grenzziehung nachteilig aus.

Die Grünen fordern aber nicht nur an diesem Ort eine Änderung der Grenzen. Als weitere Ziele nannten sie u.a. die Zusammenlegung des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds und von "ecoplus", den niederösterreichischen Fonds, eine gebietskörperschaftsübergrenzende Verkehrsbetriebsgesellschaft, eine Zusammenlegung der AMS-Stellen von Wien und Niederösterreich, eine Fusion der Wienstrom und EVN, eine Ausweitung der VOR-
Kernzone 100 und in vielen Fällen eine bessere Abstimmung. (Schluß) ull/bs

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