LR Bauer: Energie-Ostverbund soll versucht werden

Zusammenführen von Verbund und Landesgesellschaften auch über gemeinsames Handelshaus möglich

St. Pölten, (SPI) - "Eine verstärkte Kooperation zwischen Verbund, Wienstrom und EVN zu starten - eine sogenannte "Ostverbund-Stromlösung - ist nachwievor anzustreben. Diese Kooperation stellt derzeit die einzige Möglichkeit einer starken und damit marktfähigen "österreichischen Lösung" am Strommarkt dar. Ein Ostverbund hätte eine aufbaufähige Marktposition, was vor allem im europäischen Maßstab von entscheidender Bedeutung ist", stellt Niederösterreichs Landesrat Dr. Hannes Bauer heute fest. Diese Energielösung sollte noch vor der Hauptversammlung des Verbundes am 27. Mai in den Verhandlungen zwischen den Landesgesellschaften und dem Verbund gefunden werden.****

Daß der Weg kein leichter ist, haben die vergangenen Verhandlungen -leider mit wenig zielführenden Ergebnissen - bewiesen. Allerdings muß auch angemerkt werden, daß Wirtschaftsminister Farnleitner die Landesgesellschaften mit dem Versuch einer Fusion nicht "überfordern" darf. Stattdessen sollte vorerst die betriebliche und organisatorische Vernetzung der Gesellschaften - beispielsweise über ein gemeinsames Handelshaus - vorangetrieben und wechselseitige Beteiligungsmodelle erarbeitet werden. Dies käme einerseits der dezentralisiert organisierten österreichischen Energiewirtschaft sicherlich entgegen, andererseits bieten weitgehende Vernetzungen ebenso Schutz vor internationalen Übernahmen, aber auch positive Synergieeffekte in wirtschaftlichen und organisatorischen Bereichen.

"Es ist wirklich Eile angesagt und die nächsten Tage müssen dazu genutzt werden, eine österreichische Energielösung - zumindest in Ostösterreich - zu konzipieren. Aus strategischen Überlegungen ist eine österreichische Energieholding für die Standortqualität und die Konkurrenzfähigkeit sicher von Vorteil und könnte die Eigenständigkeit österreichischer Energiepolitik sichern. Ein weiteres wichtiges Marktsegment - die Versorgung mit Erdgas - ist allerdings noch offen und erfordert ebenso eine rasche Lösung", so Landesrat Bauer abschließend.
(Schluß) fa

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