LIF-Hack: Experimentarium auf der Donauplatte verlangt experimentelle Architektur

Liberale fordern offenen Wettbewerb als Chance für innovative ArchitektInnen

Wien (OTS) "Während die Wiener Stadtregierung oft neidvoll auf neu entstandene Meisterwerke der Architektur - wie die französische Nationalbibliothek oder das Guggenheimmuseum in Bilbao - blickt, verpaßt sie die einmalige Chance auf Wiens teuerstem und interessantestem Baugrund innovative Architektur zum Zug kommen zu lassen", kritisierte heute die liberale Planungssprecherin Michaela Hack. Das geplante Experimentarium, in dem technische und physikalische Versuchsreihen mittels Multimedia und Virtual Reality für BesucherInnen erlebbar gemacht werden sollen, biete die einmalige Chance avantgardistische Architektur in Wien zu ermöglichen.

Nahezu alle international interessanten und bekannten Architekturbauten seien Ergebnisse von offenen Wettbewerben. Dort wurde sowohl bei der Bestellung der Jury als auch durch die Höhe des Preisgeldes sichergestellt, daß sich international anerkannte Fachleute an dem Verfahren beteiligten. "Es ist mir daher unverständlich, warum Stadtrat Görg entgegen unserem Antrag zur Durchführung eines offenen Wettbewerbs für das Experimentarium überlegt, lediglich ein beschränktes Gutachterverfahren durchzuführen", erklärte Hack und vermutet dahinter einen Sparstift, "der an der falschen Stelle angesetzt wird".

Da es sich bei diesem Bauwerk um eine der letzen Möglichkeiten handle, auf der Donauplatte jene "aufregende Architektur" umzusetzen, die Planungsstadtrat Görg bei Festtagsreden immer fordere, muß gerade das Experimentarium ein "Ideenpool" für innovative ArchitektInnen werden.

"Städte wie London, Paris, Barcelona, Berlin oder Lille haben bereits ein klares Bekenntnis zu innovativer Architektur abgegeben. Wien hat leider bisher dafür nur schöne Worte gefunden, die große Taten fehlen noch", meinte die liberale Planungssprecherin abschließend.

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