Knotzer: Täglicher Verkehrsinfarkt auf der A 2 bis zum Jahr 2012?

St. Pölten, (SPI) - "Die Südautobahn (A2) ist die am stärksten frequentierte Straße Österreichs - und das montägliche Verkehrschaos gehört schon zum wöchentlichen Arbeitseinstieg Tausender Pendler aus Niederösterreich. Wenn nun die wichtigste Verkehrsader zwischen Niederösterreich und Wien auch noch durch einen Unfall blockiert wird, dann ist der Verkehrsinfarkt vorprogrammiert - 30 Kilometer Stau am vergangenen Montag haben dies klar gezeigt. Der seit Jahrzehnten geforderte vierspurige Ausbau der A 2 bis Traiskirchen wird bis zum Jahr 2012 (oder länger) dauern, damit stellt sich die Frage, ob angesichts der jährlichen Verkehrszuwächse und die durch die Bauarbeiten auftretenden Behinderungen dieser "Verkehrsinfarkt" nicht zum täglichen Schauspiel für die kommenden 13 Jahre werden wird. Die NÖ Sozialdemokraten befürchten "Ja"", so der Traiskirchener Bürgermeister und SP-Landtagsabgeordnete Fritz Knotzer.****

Um dieser Situation rechtzeitig zu begegnen müssen alternative Maßnahmen ins Auge gefaßt werden, um den Pendlern Alternativen anzubieten. Die Sozialdemokraten schlagen daher eine "VOR-Kernzone" vom Bezirk Baden bis Wien - zumindest für die Zeit der Umbauarbeiten - vor. Die Mehrkosten würden rund 80 Millionen Schilling jährlich betragen, für die das Land NÖ aufkommen müßte. "In den weiteren Jahren werden sich die Kosten vermutlich reduzieren, da immer mehr Menschen dieses günstige Angebot annehmen werden. Dadurch würde die Südautobahn entscheidend entlastet werden, nicht eingerechnet sind darin die Kosten, die sich die Wirtschaft und die Verwaltung durch die im Stau festsitzenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erspart", so Abg. Knotzer. Der Traiskirchener Bürgermeister fordert vom zuständigen Verkehrsreferent LH Erwin Pröll eine rasche Kontaktaufnahme mit Wien und den Verantwortlichen des VOR. "Aus dem Umland Wiens und dem Süden Niederösterreichs kommen knapp 50% des niederösterreichischen Steueraufkommens. Um Schaden für das Land und die Region zu vermeiden, ist rasches Handeln gefragt", so Abg. Knotzer abschließend.
(Schluß) fa

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