Friewald: Staustufe bei Wolfsthal ist freiheitlicher Nonsense der Sonderklasse

Niederösterreich, 13.5.1999 (NÖI) "Der Vorschlag der Freiheitlichen das umstrittene Donaukraftwerk bei Wolfsthal im Gegenzug zu einem Atomausstieg der Slowakei zu errichten. Die Errichtung eines derartigen Kraftwerkes neben dem Nationalpark-Donauauen werden völlig unsinnig und destruktiv. Ein Nationalpark mit einem Kraftwerk in unmittelbarer Nähe kann gleich zusperren", erklärte der Umweltsprecher der Volkspartei Niederösterreich, LAbg. Rudolf Friewald.****

Österreich hat sich beim Nationalpark international zum Schutz der Auen verpflichtet. Darüber hinaus rechnet sich der Ausbau der Wasserkraft auch wirtschaftlich nicht. Das haben Untersuchungen ergeben und das sollten auch die Freiheitlichen wissen. Ein Kraftwerk in diesem Gebiet wäre eine Katastrophe für die Umwelt und den Nationalpark. Offensichtlich geht es den Freiheitlichen lediglich darum, ein Thema irgendwie anzuheizen, egal wie die Sachlage aussieht, so Friewald.

"Das Land Niederösterreich unterstützt bereits jetzt die Slowakei mit ihrem 'Know How' in Sachen Alternativenergie. Uns
geht es darum, in der Slowakei ein Umdenken herbeizuführen und durch Information, Aufklärung und Hilfestellungen den östlichen Nachbarn den Ausstieg aus der Atomenergie zu erleichtern. Mit umweltpolitischen 'Nonsense' in Form der Zerstörung unseres Nationalparks werden wir uns aber sicherlich nicht einverstanden erklären", betonte Friewald.
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