Tiertransport-Urteil widerspricht Vertrag von Amsterdam!

Wien (OTS) - Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) legt fest, daß Österreich die Transportzeiten für Schlachtviehtransporte von bisher 6 Stunden auf nunmehr mindestens 8 Stunden gemäß der EU-Richtlinie erhöhen muß. Das widerspricht dem Vertrag von Amsterdam.

Der Vertrag von Amsterdam muß ab 1. Mai 1999 in die Praxis umgesetzt werden. Das bedeutet für Österreich die Möglichkeit, im Umweltbereich über die bestehenden EU-Richtlinien hinaus strengere Regelungen festzulegen.

DI Renate Mayer, Tierhilfswerk Austria: "Dieses Urteil ist weder im Sinne der Nachhaltigkeit, noch ist es konsumentenfreundlich."

Das Prinzip der Nachhaltigkeit beinhaltet auch ökologische Aspekte wie kurze Wege und Schonung der Ressourcen.

Renate Mayer: "Das Gerichtsurteil und die Schlachttiertransporte allgemein widersprechen daher insgesamt diesen von der EU selbst im Papier der Agenda 2000 auferlegten Prinzipien."

Offensichtlich sind die Papiere der EU, insbesondere der Vertrag von Amsterdam das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind.

Renate Mayer: "Diese Respektlosigkeit zeigt, wie wenig Verantwortung für eine gerechte Behandlung von Tieren übrig geblieben ist."

Das Tierhilfswerk Austria fordert alle EU-Abgeordneten (die bestehenden und zukünftigen) auf, gegen diese Mißstände zu votieren.

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