Euro-Aktion für Konsumenten und Klein- und Mittelbetriebe in NÖ

Ruttenstorfer: 74 % der Niederösterreicher gut informiert

St.Pölten (NLK) - In St.Pölten präsentierte heute Dr. Wolfgang Ruttenstorfer, Staatssekretär im Finanzministerium, die "Euro-Informationswochen für Konsumenten und Klein- und Mittelbetriebe in Niederösterreich" im Rahmen der Euro-Initiative der Bundesregierung. In Folge der intensiven Informationsarbeit der Bundesregierung und ihrer Partner über die Euro-Umstellung beurteilen 69 Prozent der ÖsterreicherInnen die Einführung des Euro als sehr bzw. eher positiv. Überdurchschnittlich engagiert seien dabei die NiederösterreicherInnen, so Ruttenstorfer. Laut einer Umfrage des Linzer market-Institutes von März/April 1999 geben 56 Prozent der NiederösterreicherInnen an, sich aktiv über das Thema Euro informiert zu haben. 74 Prozent sind mit Euro-Informationen versorgt worden.

Insbesondere im Bereich der Umstellung kleinerer Gemeinden, der Information von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Konsumenten müßte aber weitere Informationsarbeit geleistet werden. Gemeinsam mit dem Verein für Konsumenteninformation, den Wirtschaftskammern, Banken und Sparkassen, Seniorenverbänden und Vertretern der Länder werden deshalb im Mai Euro-Konsumentenberatungen in großen Einkaufszentren und an öffentlichen Plätzen in Niederösterreich druchgeführt. Die nächsten Termine sind: 17. Mai Gmünd Meridianpassage, 18. Mai Frauenhofen EKZ Horn, 19. Mai Mistelbach EKZ Interspar, 20. Mai Bruck an der Leitha Interspar und 21. Mai, Wiener Neustadt Fischapark.

Parallel dazu geht auch das sogenannte Euro-Mobil auf Reisen, das rund 50 österreichischen Betrieben eine kostenlose Beratung über die Euro-Umstellung bietet. In Niederösterreich besucht das Euromobil folgende Betriebe: 11. Mai Ötscher-Berufsbekleidung Amstetten, 12. Mai, Möbelwerk Svoboda, St.Pölten, 17. Mai, Baumann GmbH Gmünd, 18. Mai Brauerei Zwettl, 19. Mai Brantner & Sohn Laa an der Thaya, 20. Mai Öhlmühle Bruck an der Leitha, 21. Mai Triumph International Wiener Neustadt.

Komm.Rat Ing. Josef Schirak, Obmann der Sektion Handel der Wirtschaftskammer NÖ, verwies darauf, daß man seit Mitte 1997 rund 40.000 Broschüren verschickt und 60 Informationsveranstaltungen für je 250 Teilnehmer organisiert habe. Die meisten Anfragen der Mitglieder betrafen die doppelte Preisauszeichnung, die Bargeldlogistik am Tag X, die Umstellung der Buchhaltung sowie steuerliche Aspekte. Durch die Euro-Umstellung erwarten die Betriebe tendenziell mehr Berechenbarkeit, den Wegfall von Währungsschwankungen, einen erleichterten Marktzugang, aber auch negative Folgen wie die Verschärfung des Wettbewerbes bis hin zum "Vernichtungswettbewerb".

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2175

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK