ARBÖ: Wer weiß wohin? - Ist Blinken aus der Mode gekommen?

Wien (ARBÖ) - Oftmals könnte man meinen, daß Blinker nicht zur Ausrüstung eines Kraftfahrzeuges gehören. Denn viele Autofahrer vergessen, insbesonders in oft unklaren Situationen wie Parkplatzsuche, Suche nach Einbiegemöglichkeit, Überholen oder Fahrstreifenwechsel, zur rechten Zeit zu blinken oder sie zeigen eine Änderung der Fahrtrichtung viel zu spät an. Die ARBÖ-Experten appellieren an die Verkehrsteilnehmer nicht auf das rechtzeitige Blinken zu vergessen und informieren über die rechtlichen Hintergründe.

Wer kennt sie nicht, die "Unart" einiger Verkehrsteilnehmer
nicht oder viel zu spät zu blinken? Wer hat sich nicht schon oft darüber geärgert oder konnte in letzter Sekunde noch einem Unfall entgehen? Ohne rechtzeitiges Blinken ist es für den nachfolgenden Verkehrspartner schwer zu erkennen, in welche Richtung der "Vordermann" nun will. Dies ist eine nicht zu verkennende Gefahrenquelle für Unfälle. Deshalb erinnert die ARBÖ-Verkehrsjuristin Mag. Renate Göppert in diesem Zusammenhang an die entsprechende Vorschrift der Straßenverkehrsordnung: "Gemäß Paragraph 11 Abs. 2 StVO hat der Lenker eines Fahrzeuges die bevorstehende Änderung der Fahrtrichtung oder den bevorstehenden Wechsel des Fahrstreifens so rechtzeitig anzuzeigen. daß sich andere Straßenbenützer auf den angezeigten Vorgang einstellen können. So hat der Oberste Gerichtshof entschieden, daß das Einschalten des Blinkers 1,5 bis 2,5 Sekunden vor dem Beginn eines Linksabbiegemanövers kein rechtzeitiges Anzeigen der
Abbiegeabsicht ist, auch ein zweimaliges Aufleuchtenlassen des Blinkers kann nicht als wirksame Fahrtrichtungsanzeige gewertet werden." Sollte ein Blinker nicht funktionieren, so bestimmt der Paragraph 11 Abs.3 der StVO, daß die Änderung der Fahrtrichtung durch deutlich erkennbare Handzeichen, notfalls sogar mit einer Signalstange zu geben ist.

Der ARBÖ appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmer, sich an diese Vorschrift zu halten, denn dadurch werden Ärger und Unfälle vermieden.

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