HGPD: Weiterbildung für Hausbesorger dämpft die Mietkosten

17 Hausbesorger sparten in einem Jahr 1,5 Millionen S ein

Wien (HGPD/ÖGB). Weiterbildung für Hausbesorger mache sich für die Wohnhauseigentümer und für die Mieter bezahlt, erklärte der Vorsitzende der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönliche Dienste (HGPD), Rudolf Kaske, heute, Mittwoch, bei einem Pressegespräch in Wien. Das bewiesen 17 Hausbesorger einer großen Wiener Wohnhausanlage, denen es gelang, nach Absolvierung eines HGPD-Weiterbildungskurses für Hausbesorger in ihrer Wohnhausanlage binnen eines Jahres rund 1,5 Millionen Schilling (109.009 Euro) an Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten einzusparen, die früher an externe Firmen vergeben werden mussten. ++++

Die Sektion Hausbesorger der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst (HGPD) bietet seit rund zweieinhalb Jahren Kurse für Hausbesorger an, in denen die fachspezifischen
Kenntnisse und Fertigkeiten von Hausbesorgern vertieft werden. In den 13-wöchigen Kursen mit insgesamt 106 Kurseinheiten werden die gesetzlichen Grundlagen, Wartungsarbeiten, Betriebsmittelkunde, Brandschutz, Grünflächenbetreuung, Unfallverhütung, Umgang mit Behörden, Erste Hilfe, Rhetorik und vieles mehr unterrichtet. Bisher haben rund 150 Hausbesorger in Wien diesen Kurs absolviert.

In den Bundesländern veranstalten die Berufsförderungsinstitute (bfi) diese Kurse und die Wiener Magistratsabteilung 17 (Wohnhausverwaltung) hat dieses Kursmodell für die Einschulung angehender Hausbesorger übernommen. (ws)

ÖGB, 12. Mai 1999 Nr. 218

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