VOTRUBA : STRENGERE RICHTLINIEN FÜR KINDERSPIELZEUG

Landesrätin wird sich an BM Prammer mit Bitte um Verschärfung wenden

St. Pölten (SPI) Der tragische Tod eines kleinen Kindes und die daraus resultierende beispielgebende Rückholaktion von "IKEA" muß Anlaß sein, über strengere Richtlinien für ungefährliches Kinderspielzeug nachzudenken und möglichst rasch eine auch gesetzlich durchsetzbare Verschärfung der Bestimmungen vorzunehmen, für die Schweden als Beispiel gelten kann", forderte Landesrätin Traude Votruba, die Mittwoch ankündigte, deshalb mit Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer Kontakt aufzunehmen. "Von gefährlichen Farbstoffen über giftige Materialien bis hin zu abbrechenden Teilen oder der Gefahr des Verschluckens gibt es hunderte Gefahrenquellen vor allem für die kleinsten und kleinen Kinder, die abgestellt werden müssen", forderte Votruba.

Die Konsumenten müssen sich darauf verlassen können, daß die Produkte für die jeweilige Altersguppe der Kinder auch wirklich gefahrlos sind, wenn sie im Handel angeboten werden, stellte die Landesrätin klar. "Denn vielfach ist es den Eltern nicht möglich, die Gefahren zu erkennen und die beste Obsorge nützt nichts, wenn die ‚Tücke im Detail liegt‘. Ich appelliere dennoch an die Eltern, ihre Kinder weitestgehend nicht unbeaufsichtigt zu lassen und wenigstens genau darauf zu achten, daß die Kinder das Spielzeug nicht verschlucken, den giftigen und gefährlichen Spielzeugen wollen wir einen gesetzlichen Riegel vorschieben", versprach die Landesrätin abschließend.
(Schluß)nk/wb

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI