Hoechst Marion Roussel GmbH 1998: Umsatzplus von 5,5 Prozent

Wien (OTS) - Die Umsatzerlöse der Hoechst Marion Roussel GmbH erreichten 1998 den Wert von öS 908,9 Mio. Das bedeutet gegenüber 1997 eine Zunahme von 5,5 Prozent (vergleichbarer Wert mit Albert-Roussel Pharma Ges.m.b.H. konsolidiert). 24 Prozent des Umsatzes gingen in den Export.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen beliefen sich 1998 auf öS 2,5 Mio. Im Mittelpunkt standen die Verbesserung der Büroausstattung sowie die Ausrüstung mit neuen PCs und neuen PC-Netzwerken.

Im Werk in Wien-Floridsdorf wurden Pharmazeutika verpackt. Der Wert dieser Leistungen betrug öS 527 Mio., das war um 7 Prozent mehr als im Jahr 1997. - Die frühere Pharma-Fertigung im Werk wurde an Hoechst Roussel Vet übertragen.

Der Jahresüberschuß der Hoechst Marion Roussel GmbH betrug öS 36,9 Mio. Das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit betrug öS 50,9 Mio. (1997: öS 25,2 Mio.)

Im Jahresschnitt 1998 waren bei der Hoechst Marion Roussel GmbH 188 Dienstnehmer beschäftigt (1997: 175 Dienstnehmer).

Exporte in die "Area Central Europe"

Von Österreich aus werden im Rahmen der "Area Central Europe" auch die Pharma-geschäfte in Tschechien, in der Slowakei, in Ungarn, Slowenien und Kroatien betreut. Dieser Raum wird zum Teil von Wien aus beliefert. Gegenüber 1997 nahmen diese Exporte um 5,7 Prozent zu. Der Umsatz in den Ländern der Area betrug umgerechnet öS 624,5 Mio., er nahm aufgrund von Preisreduzierungen gegenüber 1997 um 4,3 Prozent ab.

1997 wurde im Rahmen des Hoechst-Konzernes der Umbau der Strukturen fortgesetzt. Die Hoechst Marion Roussel GmbH wurde von der Hoechst Austria AG abgespalten. Dieser Schritt erfolgte am 1. Juli 1997 rückwirkend zum 31. Dezember 1996.

Das Stammkapital der Hoechst Marion Roussel GmbH beträgt 40 Mio. öS. Die Gesellschaft steht zu 100 Prozent im Eigentum der Hoechst Marion Roussel AG, Bad Soden, Deutsch-land. Zum 1. Mai 1998 erfolgte ein Wechsel in der Geschäftsleitung, die Geschäftsführung liegt nun bei Dr. Hubert Dreßler.

Schwerpunkte in Österreich: Herz-Kreislauf-Präparate, Antidiabetika und Antibiotika

Die Schwerpunkte im Verkauf in Österreich lagen 1998 wiederum bei Herz-Kreislauf-Präparaten. Ramipril und Kombinationspräparate mit diesem Wirkstoff setzten sich gut durch. Bei anderen Herz-Kreislauf-Präparaten mußten aufgrund ausgelaufenen Patent-schutzes weitere Preissenkungen hingenommen werden.

Bei Antidiabetika war der 1997 eingeführte Sulfonylharnstoff Glimepirid sehr erfolgreich und konnte rasch einen erheblichen Marktanteil erreichen. Gut weiterentwickelt hat sich der Verkauf von Insulinen.

Erfreuliche Zunahmen gab es auch bei Antibiotika. Die Gruppe der Chinolone war durch eine Neueinführung besonders im zweiten Halbjahr erfolgreich. Bei den Cephalosporinen gab es deutliche Zuwächse über das ganze Jahr.

Ein neues Präparat zur Behandlung der Multiplen Sklerose fand rasch gute Akzeptanz an den behandelnden Kliniken und bei den Patienten.

Ausblick auf 1999

Der Preisdruck von seiten der Sozialversicherungen wird anhalten. Für Präparate, deren Patent abgelaufen ist, muß mit weiteren Preisreduktionen gerechnet werden.

Die Vorbereitungen zur Neueinführung neuer innovativer Arzneimittel in den Behand-lungsfeldern Rheumatologie und Osteoporose für Ende 1999/Anfang 2000 laufen an.

Die Pharmaverpackung im Werk Floridsdorf wurde mit Jahresbeginn 1999 von Hoechst Roussel Vet übernommen. Dieses Unternehmen arbeitet in Lohnfertigung am Standort für Hoechst Marion Roussel.

Rückfragenhinweis: Dr. Irmgard Bayer

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