ots Ad hoc-Service: Graphisoft N.V. <NL0000200525> Graphisoft Gewinn pro Aktie über Analystenerwartung im 1. Quartal 1999

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Das Unternehmen berichtet
steigendes Wachstum; Umsatz +16,5%, Netto-Umsatzrendite 29,7%, Ergebnis je Aktie mit 0,16 EUR besser als erwartet; erfolgreiche Trendwende in Asien/Pazifik und lukrative Großkundengeschäfte

Graphisoft (Frankfurt, Neuer Markt: GPH) meldet heute für das 1. Quartal 1999, das am 31. März endete, einen Umsatz von 5,759 Mio. Euro. Damit wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen. Die operativen Einkünfte sowie die Netto-Einkünfte erreichten damit 22,1 bzw. 29,7 Prozent des Umsatzes.

Besonders positiv entwickelten sich die Verkäufe in der Region Asien/Pazifik. Nach zuletzt sinkenden Ergebnissen, konnte sich die Region im ersten Quartal erholen. So wurde im Vergleich zur Vorjahresperiode 1998 ein Wachstum von nahezu 20 Prozent erzielt. Über das Jahr betrachtet, entspricht dies 16,5 Prozent, was deutlich mehr ist als 3,8 Prozent und 7,5 Prozent im dritten und vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres.

"Dieser eindrucksvolle Turnaround unseres Geschäfts in Asien zeigt den Erfolg unser Geschäftsstrategie." erklärt Gabor Bojar, Präsi-dent und CEO der Graphisoft Gruppe. "Wir investieren auch in schlechten Phasen, schmälern damit zwar etwas unsere dennoch außergewöhnlich hohe Umsatzrendite, erreichen aber so unsere langfristigen Ziele."

Die Verkäufe in Deutschland, Österreich und Schweiz bleiben bei ihrer beeindruckenden Zuwachsrate von 37,9 Prozent verglichen mit dem ersten Vorjahresquartal '98. Insgesamt stiegen die Umsätze in Europa um 19,6 Prozent. Auch der Umsatz in Nordamerika behielt sein starkes Wachstum mit 25,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bei. In Latein-Amerika schlugen die Konjunkturschwankungen durch, was sich in leicht sinkenden Umsätzen in der Rubrik "Rest der Welt" auswirkte. Insgesamt jedoch wurde dieses im Verhältnis kleine Segment durch die anderen, positiven Entwicklungen bei weitem kompensiert.

Das Unternehmen konnte dieses Quartal die Stoßrichtung auf groae Kunden (Large Accounts) verstärken. Lukrative Verträge in allen Segmenten und Regionen trugen zur Umsatzverbesserung bei. So hat sich AV Jennings, eine von Australiens größten Wohnbaufirmen, für ArchiCAD entschieden. Ebenso taten dies Kirksey and Partners Architects, eines der erfolgreichsten Architekturbüros im Süden der Vereinigten Staaten, die ArchiCAD nun als Standardwerkzeug einsetzen. Die traditionsreiche Waseda Universität von Tokio entschloß sich, ArchiCAD an über 200 Arbeitsplätzen für die Ausbildung einzusetzen.

Die globale Verbreitung von ArchiCAD schreitet weiter voran. So wurde im Januar die 25. Sprach- version, in Litauisch, für ArchiCAD freigegeben. Ebenso wurde die Akquisition von Bauplan, einschliealich der übernahme der Mitarbeiter, von Wiechers & Partner abgeschlossen. Damit erweiterte sich die deutsche Kundenbasis um 700 Architekturbüros. Das Unternehmen wird die Bauplan Technologie in künftige Versionen von ArchiCAD implementieren, und so seine Marktposition in Deutschland stärken sowie auch eine noch tiefergehende Anpassung an deutsche Normen und Standards erreichen.

Die Betriebsausgaben wuchsen um 25,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal (von 2,787 Mio. Euro auf 3,493 Euro). Das entspricht der Strategie von Graphisoft, in die Bereiche Software- Entwicklung und Marketing zu investieren, während im übrigen strikte Kostenkontrolle betrieben wird. Bei der Software-Entwicklung umfaate die Steige- rung 59,9 Prozent, was auf einen 14-prozentigen Zuwachs an Software-Ingenieuren, darunter die Entwickler von Bauplan, zurückzuführen ist. Die Ausgaben für Vertrieb und Marketing stiegen von einem Anteil von 29,7 Prozent auf 31,2 Prozent am Umsatz. Kostenfaktoren waren hier die Erweiterung des Verkaufspersonals sowie weiter gesteigerte Marketingaufwendungen in Deutschland, Spanien und Nord Amerika. Die Aufwendungen für die allgemeine Verwaltung erhöhten sich moderat mit 7,9 Prozent.

Die Rendite aus dem operativen Geschäft verblieb mit 22,1 Prozent auf hohem Niveau, wenngleich das Betriebsergebnis im Vergleich zum 1. Quartal 1998 leicht gesunken ist (von 1,402 Mio. Euro auf 1,271 Mio. Euro). Dies ist vor allem auf die Firmenwert- Abschreibung der Bauplan-Akquisition zurückzu- führen (1,278 Mio. Euro über sieben Jahre; 46.000 Euro Kosten in diesem Quartal), der neuen Betriebsstätte in Budapest und einem zehn- prozentigem Zuwachs an Mitarbeitern.

Insgesamt behielt Graphisoft seine hervorragende Profitabilität. Das Nettoeinkommen erreichte im ersten Quartal 1999 1,713 Mio. Euro, was im Vergleich zum Vorjahresquartal einer Steigerung von 3,6 Prozent entspricht. Die Netto- Umsatzrendite erreichte mit 29,7 Prozent einen für die Branche außergewöhnlich hohen Wert.

Der Überblick über die wichtigsten Finanzdaten:

Drei Monate Veränderung in % zum entsprechenden

31. März 1999 Vorjahresquartal

Umsatzerlöse 5,759 16,5%
EBITDA 1,547 -0,1%
Betriebsergebnis 1,271 -9,4%
Nettoeinkünfte 1,713 3,6%
Nettoeinkünfte

je Aktie 0,16 -5,9%

Anmerkungen:

- Alle Angaben in Mio. Euro. Angaben je Aktie erfolgen in Euro. -Der Umrechnung von DM in Euro wurde der Faktor 1,95583 zugrunde gelegt.

- EBITDA steht für Earnings before Interest and Taxes, Depreciation added.

The English version of this release can be found at www.graphisoft.com

Weitere Informationen zu Graphisoft und seinen Produkten sind im Internet verfügbar unter http://www.graphisoft.com.

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